Bayerns Philipp Lahm (r) kämpft auch im 100. Pflichtspiel in Serie kompromisslos mit Hamburgs Paolo Guerrero.
Bayerns Philipp Lahm (r) kämpft auch im 100. Pflichtspiel in Serie kompromisslos mit Hamburgs Paolo Guerrero.

Bayerns Philipp Lahm (r) kämpft auch im 100. Pflichtspiel in Serie kompromisslos mit Hamburgs Paolo Guerrero.

dpa

Bayerns Philipp Lahm (r) kämpft auch im 100. Pflichtspiel in Serie kompromisslos mit Hamburgs Paolo Guerrero.

München (dpa) - Das 6:0-Schützenfest gegen den HSV war der passende Rahmen für Kapitän Philipp Lahm in seinem bemerkenswerten Jubiläumsspiel für den FC Bayern. Der Abwehrspieler bestritt sein 100. Pflichtspiel nacheinander für den deutschen Fußball-Rekordmeister.

Wichtiger als die tolle Serie war dem 27-Jährigen, dass die Bayern in der Bundesliga wieder in der Erfolgsspur sind: «Heute haben wir uns alle zusammengerissen.» Aber der Sieg war für den Nationalspieler nur «der erste Schritt» zur Rettung der Saison.

Lahm läuft sich dafür die Hacken wund. Nicht einmal nach den WM-Strapazen im vergangenen Sommer benötigte der Dauer(b)renner eine Pause. «Klar war ich auch mal müde oder angeschlagen», sagte Lahm - gespielt hat er trotzdem immer. Für eine solche Serie müsse einiges zusammenkommen, sagte er: «Man muss Stammspieler sein; man muss Glück haben mit Verletzungen; und man muss ein fairer Spieler sein.»

Begonnen hat die Serie am 14. April 2009 in München beim 1:1 im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Barcelona. 99 Mal spielte Lahm von der ersten bis zur letzten Minute. Nur einmal, im September 2009 beim 5:0 im Pokalspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, wechselte ihn Louis van Gaal kurz vor Schluss aus.

Lahm schläft viel, entspannt mit Yoga. Von schweren Blessuren wie 2005 mit einem Mittelfußbruch und Kreuzbandriss ist er seit längerem verschont geblieben. Der 101. Einsatz am Stück soll am Dienstag in der Champions League gegen Inter Mailand folgen. «Wir gehen mit einem 1:0-Vorsprung in das Achtelfinal-Rückspiel. Deswegen haben wir mit Sicherheit eine breite Brust.»

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