Matchwinner
Claudio Pizarro (l) jubelt mit Sandro Wagner über das Tor zum 3:1 für Werder.

Claudio Pizarro (l) jubelt mit Sandro Wagner über das Tor zum 3:1 für Werder.

dpa

Claudio Pizarro (l) jubelt mit Sandro Wagner über das Tor zum 3:1 für Werder.

Hamburg (dpa) - Auf Claudio Pizarro ist wieder Verlass. Nach Monaten mit Verletzungen und immer neuen Rückschlägen ist der 32 Jahre alte Torjäger von Werder Bremen auf dem besten Wege, wieder der Alte zu werden.

Mit seinem ersten Doppelpack in der laufenden Saison avancierte der Peruaner beim Bremer 3:1-Erfolg beim FC St. Pauli zum Matchwinner. Erst traf er in der 73. Minute nach einer Ecke per Kopf, dann blieb er eine Minute später allein vor Keeper Benedikt Pliquett abgebrüht und vollstreckte zum Endstand. «Wir wussten, dass die hinten Probleme haben und mussten auf Fehler warten», sagte Pizarro.

«Ein Torjäger muss Tore machen, wenn er die Chance hat», meinte Werder-Kapitän Torsten Frings und brachte «Pizzas» Tor-Formel auf einen simplen Nenner. Doch ganz so einfach läuft es auch für den mit inzwischen stolzen 141 Treffern besten ausländischen Goalgetter der Fußball-Bundesliga nicht. Im Gegenteil: «Diese Saison war mit einigen Qualen verbunden», berichtete Pizarro und spielte damit auf seine gesundheitlichen Probleme an. So hatte er es bis zum Pauli-Spiel auf für seine Verhältnisse magere sechs Saisontreffer gebracht. Die Tore Nummer sieben und acht freilich hatten befreiende Wirkung - für Claudio Pizarros Psyche und für Werder Bremen im Abstiegskampf. «Jetzt können wir in Ruhe atmen», sagte er nach dem wichtigen Dreier.

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