Lutz Michael Fröhlich ist Leiter der Abteilung Schiedsrichterwesen beim DFB. Foto: Max Nikelski
Lutz Michael Fröhlich ist Leiter der Abteilung Schiedsrichterwesen beim DFB. Foto: Max Nikelski

Lutz Michael Fröhlich ist Leiter der Abteilung Schiedsrichterwesen beim DFB. Foto: Max Nikelski

dpa

Lutz Michael Fröhlich ist Leiter der Abteilung Schiedsrichterwesen beim DFB. Foto: Max Nikelski

Frankfurt/Main (dpa) - Die Spitzen-Schiedsrichter brechen erstmals in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einem Trainingscamp nach Mallorca auf.

Dort sind für die 22 Erstliga- und 20 Zweitliga-Referees auch die teilweise aufsehenerregenden Fehlentscheidungen der ersten Halbserie ein Thema. «Manchmal ist ein bisschen räumlicher Abstand ganz gut und förderlich für einen klaren Blick. Natürlich werden wir die Tage von Mallorca auch nutzen, um alle relevanten Spielsituationen der Vorrunde noch einmal akribisch, intensiv und lückenlos aufzuarbeiten», kündigte Abteilungsleiter Lutz Michael Fröhlich an.

Herbert Fandel, Vorsitzender des Schiedsrichter-Ausschusses im DFB, hatte in einem dpa-Interview eingeräumt: «Es stimmt, dass es gerade zum Ende der Hinserie überraschend deutliche Fehler in Abseitsbewertungen gab.» Ob «Phantomtor», Debatten um Handelfmeter, falsche Abseitspfiffe - die Unparteiischen sorgten regelmäßig für Ärger bei Fans und Vereinen.

«Es gab viele Leistungen, Leitungen und Entwicklungen, die sehr positiv waren. Aber insgesamt können wir nicht zufrieden sein, weil es einige ungewöhnliche und selten zu sehenden Einzelfehler gab, die in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerieten», sagte Fandel am Freitag auf der Verbandsinternetseite «dfb.de».

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