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BVB-Trainer Jürgen Klopp hat Spitzenreiter Bayern anvisiert. Foto: Friso Gentsch

BVB-Trainer Jürgen Klopp hat Spitzenreiter Bayern anvisiert. Foto: Friso Gentsch

dpa

BVB-Trainer Jürgen Klopp hat Spitzenreiter Bayern anvisiert. Foto: Friso Gentsch

Hamburg (dpa) - Borussia Dortmund hat Morgenluft gewittert. Nach der Bayern-Pleite in Mönchengladbach kann der Meister am Sonntag (15.30 Uhr) mit einem Sieg beim Hamburger SV nach Punkten mit dem Tabellenführer gleichziehen.

Da auch Gladbach und Schalke oben mitmischen, wäre die Meisterschaft spannend wie lange nicht. Daran ändert auch die Tiefstapelei von Trainer Jürgen Klopp nichts: «Wir empfinden uns nicht als Außenseiter in der Bundesliga, sind es aber im Vergleich mit Bayern München.»

Wie schwer es sein kann, nach einer längeren Pause die guten Vorsätze umzusetzen, haben die Bayern am Freitagabend erfahren müssen. Die Dortmunder wollen es in der mit 57 000 Zuschauern ausverkauften Hamburger Arena besser machen. Obwohl sie Personalprobleme haben, ist der Optimismus ungebrochen. Nationalspieler Mario Götze fällt wegen Adduktorenproblemen aus.

Zudem muss Stammtorhüter Roman Weidenfeller, der an den Folgen einer Rückenblockade laboriert, passen. Weidenfeller konnte auch am Samstag das Abschlusstraining des BVB nicht bestreiten. Für ihn soll Mitchell Langerak nach überstandener Bauchmuskelzerrung ran. «Wir werden eine richtig gute Truppe aufs Feld schicken», sagt Klopp.

Nach zuletzt elf Begegnungen ohne Niederlage (27 Punkte) strotzt der BVB vor Selbstbewusstsein. Auch der HSV trägt eine neues Selbstwertgefühl zur Schau. Seit Trainer Thorsten Fink das Kommando hat, ist die Mannschaft in neun Spielen (15 Punkte) unbesiegt. Allerdings spielt auch der HSV nicht in Bestbesetzung: Gökhan Töre und Ivo Ilicevic fallen verletzt aus, Mladen Petric nimmt zunächst auf der Bank Platz.

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