Bayer-Sportdirektor
Rudi Völler ärgerte sich über den späten Ausgleich. Foto: Bernd Thissen

Rudi Völler ärgerte sich über den späten Ausgleich. Foto: Bernd Thissen

dpa

Rudi Völler ärgerte sich über den späten Ausgleich. Foto: Bernd Thissen

Augsburg (dpa) - Wieder ein Gegentor in der Nachspielzeit, wieder jede Menge Frust: Die Schlussphase ist nicht das Ding von Bayer Leverkusen. Eine Woche nach dem 4:5 gegen Wolfsburg durch das Tor von Bas Dost brachte sich die Werkself durch das 2:2 von Marwin Hitz wieder um den Lohn.

«Eine gefühlte Niederlage, und das war noch schlimmer als gegen Wolfsburg, weil du dadurch zwei Punkte verloren hast», sagte Sportdirektor Rudi Völler nach der «bitterbösen» Strafe.

Nackenschläge in den letzten Spielminuten musste Bayer in dieser Fußball-Saison wiederholt hinnehmen. Auch in der Hinrunde wurden durch die späten Ausgleichstreffer bei den beiden 3:3-Unentschieden gegen Bremen und Stuttgart Punkte liegen gelassen. Immerhin: Zwei Tore von Karim Bellarabi gegen Spielende retteten auch schon zweimal einen Punkt. Unter dem Strich bleibt aber ein Minus.

«Wir gehen da durch eine sehr harte Schule in dieser Saison und müssen daran wachsen», sagte Trainer Roger Schmidt. «Wir haben einen Tag Zeit, enttäuscht zu sein, dann werden wir uns auf die Champions League freuen.» Dort kommt am Mittwoch Atlético Madrid, das im vergangenen Jahr ein ganz bitteres Gegentor im Finale der Champions League kassierte. Der Treffer in der Nachspielzeit rettete Real Madrid in die Verlängerung und ebnete den Titel der Königlichen.

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