Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bezeichnet späte Transfers als «Betrug am Fan». Foto: Andreas Gebert
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bezeichnet späte Transfers als «Betrug am Fan». Foto: Andreas Gebert

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bezeichnet späte Transfers als «Betrug am Fan». Foto: Andreas Gebert

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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bezeichnet späte Transfers als «Betrug am Fan». Foto: Andreas Gebert

Düsseldorf (dpa) - Manager Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich für eine Verkürzung der Transferzeit und eine Beschränkung auf die Sommer- und die Winterpause ausgesprochen.

«Wenn Meisterschaften begonnen haben, darf ein Transfer nicht mehr stattfinden», forderte Eberl beim Fußball-Gipfel der «Rheinischen Post» in Düsseldorf. «Es ist Betrug am Fan, wenn er Dauerkarten kauft und plötzlich sind die besten Spieler weg.»

Leverkusens Sportchef Rudi Völler zeigte sich derweil immer noch irritiert über den 222-Millionen-Euro-Transfer Neymars vom FC Barcelona zu Paris St. Germain. «Als das Gerücht vor drei oder vier Wochen auf den Markt kam, haben wir alle ein bisschen geschmunzelt. Weil wir alle gedacht haben, dass das nicht funktioniert», sagte Völler. «Ich denke, es war einfach eine Klausel zwischen Barça und Neymar. Nach dem Motto: Nehmen wir mal drei Zweier, das bezahlt sowieso keiner. Und jetzt ist es doch passiert.»

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