Bayern-Präsident Uli Hoeneß kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Foto: David Ebener
Bayern-Präsident Uli Hoeneß kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Foto: David Ebener

Bayern-Präsident Uli Hoeneß kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Foto: David Ebener

dpa

Bayern-Präsident Uli Hoeneß kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Foto: David Ebener

Düsseldorf (dpa) - Der Triple-Gewinn war für Bayern München nicht nur sportlich ein Erfolg: Der Verein erzielte in der Saison 2012/13 einen Rekordumsatz und kletterte im Ranking der umsatzstärksten Clubs auf Platz drei.

Mit 431,2 Millionen Euro mussten sich die Münchener nur den Dauer-Spitzenreitern Real Madrid und FC Barcelona geschlagen geben, wie die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte mitteilte. Die beiden spanischen Clubs führen die weltweite Geldliste bereits seit fünf Jahren an. Bayern hatte es zuletzt vor mehr als zehn Jahren unter die Top Drei geschafft. Unter die 20 besten Vereine kamen wie im Vorjahr auch Borussia Dortmund (11.), der FC Schalke 04 (13.) und der Hamburger SV (17.).

Jeder der vier deutschen Vereine unter den Top 20 verbesserte sich damit in der Platzierung im Vergleich zum Vorjahr. Der BVB konnte seinen Umsatz auch wegen der Final-Teilnahme in der Champions League um satte 30 Prozent steigern und kam auf 256,2 Millionen Euro. Schalke machte 198,2 (plus 14 Prozent), der HSV 135,4 (plus 12 Prozent) Millionen Euro Umsatz. Erlöse aus Spielertransfers fließen Deloitte zufolge nicht in das Ranking ein.

«Dieses Ergebnis ist vor allem bei den ungleichen Kräfteverhältnissen durch die dezentrale TV-Rechtevermarktung in Spanien ein enormer Erfolg für den FC Bayern München», kommentierte der Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte, Karsten Hollasch, das Ergebnis. Es sei ein Indiz dafür, dass die deutschen Top-Clubs und die Bundesliga sich auf einem vielversprechenden Weg befänden. Die englische Premier League stellt sechs Clubs unter den Top 20, die italienische Serie A vier.

Deloitte erstellt seit 17 Jahren die Rangliste der umsatzstärksten Clubs auf Basis der veröffentlichten Jahresabschlüsse «und weiteren zuverlässigen Quellen», wie das Unternehmen schreibt.

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