Anfänge
In der Bundesliga reift Michael Ballack nach seinem Wechsel 1999 zu Bayer Leverkusen zum Star. Foto: Vladimir Kadlec

In der Bundesliga reift Michael Ballack nach seinem Wechsel 1999 zu Bayer Leverkusen zum Star. Foto: Vladimir Kadlec

dpa

In der Bundesliga reift Michael Ballack nach seinem Wechsel 1999 zu Bayer Leverkusen zum Star. Foto: Vladimir Kadlec

Berlin (dpa) - Mit 36 Jahren hat Michael Ballack seine aktive Fußballer-Karriere beendet. Ein Jahrzehnt lang prägte er nicht nur die Nationalmannschaft. Als Mittelfeldspieler wurde Ballack unter anderem viermal deutscher Meister und dreimal DFB-Pokalsieger. Wichtige Karriere-Stationen:

Sommer 1995: Der gebürtige Görlitzer unterzeichnet beim Chemnitzer FC seinen ersten Profivertrag. Bei Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt hatte Ballack das Fußball-ABC gelernt.

Sommer 1997: Ballack gibt nach seinem Wechsel vom Chemnitzer FC sein Bundesliga-Debüt beim 1. FC Kaiserslautern. Nach dem sensationellen Meistertitel schafft er in seinem zweiten Jahr den Durchbruch.

April 1999: Als Einwechselspieler spielt er erstmals in der Nationalmannschaft - beim 0:1 gegen Schottland in Bremen.

Sommer 1999: Wechsel zu Bayer Leverkusen. Ballack wird auch bei den Rheinländern zur festen Größe, schrammt in seiner letzten Saison 2002 aber gleich an vier Titeln haarscharf vorbei. Nach Rang zwei in der Liga und den verlorenen Endspielen in DFB-Pokal und Champions League muss Ballack im WM-Finale gegen Brasilien (0:2) gelbgesperrt zusehen.

Sommer 2002: Wechsel zu Bayern München. Gleich im ersten Jahr führt er die Mannschaft zu Meisterschaft und DFB-Pokal. 2002 wird er das erste Mal zum «Fußballer des Jahres» gewählt, 2003 und 2005 erneut.

Sommer 2004: Ballack wird Kapitän der Nationalmannschaft. In den folgenden Jahren ist der «Capitano» die Leitfigur der Auswahl.

Sommer 2006: Nach der Heim-WM wechselt er zum FC Chelsea. Mit den Londonern wird er 2007, 2009 und 2010 FA-Cup-Sieger und 2010 Meister. Im Champions-League-Finale 2008 verpasst Ballack erst im Elfmeterschießen gegen Manchester United den Silberpokal.

Juni 2008: In Wien verpasst Ballack wieder den erhofften großen Titel. Im EM-Finale unterliegt er mit Deutschland Spanien 0:1.

Mai 2008: Ein Pfostentreffer von John Terry im Elfmeterschießen verwährt Ballack den Champions-League-Triumph. Mit dem FC Chelsea verliert der Sachse gegen Manchester United das Finale.

Mai 2010: Ein brutaler Tritt von Gegenspieler Kevin-Prince Boateng im englischen Pokalfinale beendet Ballacks Traum von einer weiteren WM-Teilnahme. Ersatzkapitän Philipp Lahm führt das Team in Südafrika zu WM-Rang drei. Es war auch das Ende in der Nationalmannschaft.

Sommer 2010: Rückkehr in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen.

Juni 2011: Bundestrainer Joachim Löw gibt bekannt, dass Ballack in Zukunft nicht mehr dem Kader der Nationalmannschaft angehören wird. Ein Abschlussspiel im DFB-Trikot schlägt Ballack aus.

Mai 2012: Ballack absolviert sein letztes Spiel für Bayer Leverkusen. Nach 267 Ligaspielen verabschiedet er sich aus der Bundesliga.

Oktober 2012: Michael Ballack erklärt seinen Rücktritt.

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