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HSV-Sportchef Frank Arnesen hofft auf einen Investor. Foto: Marcus Brandt

HSV-Sportchef Frank Arnesen hofft auf einen Investor. Foto: Marcus Brandt

dpa

HSV-Sportchef Frank Arnesen hofft auf einen Investor. Foto: Marcus Brandt

Hamburg (dpa) - Ohne einen externen Investor kann der Hamburger SV im Sommer seinen Kader nur verstärken, wenn der Fußball-Bundesligist Erlöse aus Abgängen erzielt.

«Wir können in der nächsten Saison nur so viel für Transfers ausgeben, wie wir durch Verkäufe einnehmen. In erster Linie müssen wir durch uns selbst gesunden. Wir müssen zeigen, was wir können», sagte Sportdirektor Frank Arnesen in einem Interview der Zeitung «Die Welt».

Schon vor dieser Saison drückten die Hanseaten die Gehälter von rund 48 auf unter 40 Millionen Euro, der Sparkurs soll fortgesetzt werden. Wenn Sponsoren oder eben ein Unternehmer wie Klaus-Michael Kühne investieren wollten, sei das umso besser: «Dann können wir mehr machen. Aber ich will nicht kurzfristigen Glanz durch die Millionen eines Mäzens, sondern durch sein Investment lange strahlen können.»

Der ehemalige Präsident Bernd Hoffmann hatte den Hamburger Milliardär Kühne ins Boot geholt. Die investierten 12,5 Millionen Euro für Spielerzugänge sind aber bei den Mitgliedern äußerst umstritten. Kritisiert wird, dass Kühne zu einem Teil an den Profis beteiligt ist und bei Verkäufen ins operative Geschäft hereinreden könnte. Einen Abramowitsch-Effekt wie beim FC Chelsea, Arnesens früherem Club, werde es laut Sportchef aber nicht geben. Aufsichtsrat und Vorstand würden dafür sorgen, dass der Verein nicht verkauft wird. «Darauf gebe ich mein Ehrenwort», sagte Arnesen.

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