Pierre-Emile Höjbjerg will mit dem FC Augsburg für Furore sorgen. Foto: Sven Hoppe
Pierre-Emile Höjbjerg will mit dem FC Augsburg für Furore sorgen. Foto: Sven Hoppe

Pierre-Emile Höjbjerg will mit dem FC Augsburg für Furore sorgen. Foto: Sven Hoppe

dpa

Pierre-Emile Höjbjerg will mit dem FC Augsburg für Furore sorgen. Foto: Sven Hoppe

Augsburg (dpa) - Mit Pierre-Emile Höjbjerg und Dong-Won Ji bricht der FC Augsburg Richtung Europa auf. Zwar bleibt das offizielle Vereinsziel der Klassenverbleib, aber die zwei ambitionierten Wintertransfers lassen auch die Erwartungen an den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga wachsen.

«Ich bin sicher, dass der FCA genau der richtige Club ist, weil der Verein eine tolle Entwicklung genommen hat und hier die Mannschaft und das Umfeld passen», sagte der bis zum Saisonende vom FC Bayern ausgeliehene Höjbjerg. Neuzugang Ji liebäugelte gar schon beim Eröffnungstraining in dieser Woche mit dem internationalen Geschäft. «Wir würden uns freuen, nächstes Jahr in der Europa League zu spielen», erklärte der Südkoreaner.

Schritt für Schritt hat sich der FC Augsburg in der Bundesliga etabliert - und die Transfers in dieser Winterpause unterstreichen auch die gesteigerte Bedeutung des Vereins an der Wechselbörse. Suchten die Club-Verantwortlichen in den Vorjahren vor allem in der 2. und 3. Liga nach Zugängen - wo sie die Volltreffer Matthias Ostrzolek (VfL Bochum) und André Hahn (Kickers Offenbach) fanden -, so kommen diesmal gleich zwei Akteure von der Bundesliga-Konkurrenz.

«Es freut uns, dass sich Pierre trotz zahlreicher Interessenten für den FC Augsburg entscheiden hat, weil er überzeugt ist, sich beim FCA weiterentwickeln zu können. Mit ihm sind wir im Kader nicht nur qualitativ noch besser, sondern auch flexibler aufgestellt, um auch auf mögliche Ausfälle reagieren zu können», sagte Manager Stefan Reuter.

Ji kickt nun bereits zum dritten Mal in Augsburg und ist nach zwei Rückrunden-Ausleihen bis zum 30. Juni 2018 langfristig verpflichtet worden. Die Ausleihe von Höjbjerg ist für ein halbes Jahr vorgesehen. Beachtlich ist die Verpflichtung aber allemal, denn an dem dänischen Top-Talent waren auch größere Liga-Clubs als der FCA dran. «Wir sind Vierter in der Jahrestabelle. Dadurch werden wir interessanter für junge Talente», betonte Trainer Markus Weinzierl.

Bei Ji erwartet der Augsburger Coach keine lange Eingewöhnung. «Das ist ein neuer, alter Bekannter. Gut für uns, dass er hier ist», sagte Weinzierl. Fast schon sehnsüchtig kehrte der Südkoreaner von Borussia Dortmund zurück, wo er in einer turbulenten Hinrunde bei der 2. Mannschaft in der 3. Liga landete. «Ich bin glücklich, wieder hier zu sein. Der FCA ist wie eine Familie für mich», sagte der 23-Jährige.

«Es freut uns, dass er sich für Augsburg entschieden hat. Das spricht für ihn, aber auch für Mannschaft und Verein, dass er unbedingt nach Augsburg wollte und mit der Mannschaft für Furore sorgen will», erklärte Weinzierl. Die starken Vorstellungen der Schwaben im vergangenen Jahr, als in der Vorsaison das internationale Geschäft nur hauchdünn verpasst wurde, und die in der hervorragenden Hinrunde der laufenden Saison sprachen auch Höjbjerg an. Und durch den schnellen Transfer ist der 19-jährige Däne, der am Freitag erstmals mit den neuen Kollegen trainieren soll, schon im Trainingslager in der kommenden Woche im türkischen Belek dabei.

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