Stinksauer
Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs geht mit den Spielern hart ins Gericht. Foto: Carmen Jaspersen

Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs geht mit den Spielern hart ins Gericht. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs geht mit den Spielern hart ins Gericht. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - Der desolate Auftritt von Werder Bremen im Testspiel bei Hansa Rostock hat Klaus Allofs auf die Palme gebracht. Der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten reagierte stinksauer auf die 0:3-Pleite.

«So können wir als Werder Bremen nicht auftreten. Das können wir so nicht hinnehmen», schimpfte Allofs und kündigte auf der Werder-Homepage Konsequenzen für einige Spieler an. Namen nannte er aber nicht.

«Das machen wir hinter verschlossenen Türen. Diese Kritik gilt aber für sehr viele Spieler», erklärte Allofs. Der Clubchef war besonders mit einigen jüngeren Akteuren nicht zufrieden, die in Abwesenheit zahlreicher Stammspieler wie Claudio Pizarro, Clemens Fritz, Andreas Wolf, Marko Arnautovic, Philipp Bargfrede, Aaron Hunt und Marko Marin ihre Chancen nicht nutzen konnten.

«Die Spieler haben immer ein großes Anspruchsdenken, aber dann bestreiten wir solche Spiele», kritisierte der Ex-Nationalspieler die Einstellung der Nachwuchsleute. Aber auch erfahrene Bundesliga-Profis wie Sebastian Boenisch, Sokratis, Wesley oder Mehmet Ekici konnten der Bremer B-Mannschaft bei der Generalprobe für den Rückrundenstart keinen Halt geben.

Negative Rückschlüsse auf das Spiel beim 1. FC Kaiserslautern wollte Allofs aber nicht ziehen: «Wir gehen am Samstag in Lautern dennoch selbstbewusst in die Partie, weil wir da ein Team mit Spielern aufbieten können, das schon gezeigt hat, dass es geht.»

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