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Bremens Naldo (l) und Sebastian Boenisch sind verletzt.

Bremens Naldo (l) und Sebastian Boenisch sind verletzt.

dpa

Bremens Naldo (l) und Sebastian Boenisch sind verletzt.

Bremen (dpa) - Krisen-Club Werder Bremen will mit Nachbesserungen in der Verteidigung einen drohenden Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga verhindern. «Wir werden darüber nachdenken, ob wir im Abwehrbereich noch etwas tun könnten oder sollten», sagte Werder- Clubchef Klaus Allofs.

Zunächst wolle er jedoch den Rückrundenstart des Tabellen-14. abwarten. «Wir werden nicht irgendetwas machen, sondern nur, was uns sportlich weiter hilft und wirtschaftlich Sinn macht», betonte Allofs.

Werder fehlen auch zum Rückrundenstart die langzeitverletzten Abwehrspieler Naldo und Sebastian Boenisch (beide Knie), sowie Dominik Schmidt und Wesley (beide Muskelverletzung). Schon am Samstag gegen Hoffenheim (15.30 Uhr) sieht Allofs die Spieler unter Zugzwang. «Schauen sie doch auf die Tabelle. Der Weg zu Platz 16 ist kürzer, als der nach oben», sagte der Clubchef angesichts von nur vier Punkten Vorsprung auf den 1. FC Köln auf dem Relegationsrang.

Trainer Thomas Schaaf wollte die ernüchternden Testspiel-Pleiten im Trainingslager gegen den Zweitligisten MSV Duisburg (1:4) und den türkischen Erstligisten Eskisehirspor (1:3) aber nicht überbewerten. «Es läuft noch nicht alles rund, es klappt noch nicht alles hundertprozentig. Aber es hat sich schon verbessert», fand Schaaf.

Mangelnde Einstellung bei den Profis wies Allofs von sich: «Die Mannschaft weiß genau, worum es geht. Da ist keiner dabei, der träumt. Alle wissen, dass wir in einer schwierigen Situation sind.»

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