96-Präsident Martin Kind steht hinter der Verpflichtung von Tayfun Korkut. Foto: Patrick Seeger
96-Präsident Martin Kind steht hinter der Verpflichtung von Tayfun Korkut. Foto: Patrick Seeger

96-Präsident Martin Kind steht hinter der Verpflichtung von Tayfun Korkut. Foto: Patrick Seeger

dpa

96-Präsident Martin Kind steht hinter der Verpflichtung von Tayfun Korkut. Foto: Patrick Seeger

Hannover (dpa) - Clubchef Martin Kind sieht in der überraschenden Verpflichtung von Trainer Tayfun Korkut kein Risiko. Der 39 Jahre alte türkische Ex-Nationalspieler tritt beim Fußball-Bundesligaclub die Nachfolge von Mirko Slomka an.

Es ist seine erste Station als Cheftrainer im Männer-Bereich. «Wir sehen da kein Risiko. Herr Korkut hat seine Karriere ganz gezielt geplant. Er weiß, was zu tun ist», sagte Kind der Nachrichtenagentur dpa am Neujahrstag. «Es ist eine mutige Entscheidung mit Perspektive.»

Die Niedersachsen hatten den in Stuttgart geborenen Korkut am Silvestertag mit einem Vertrag bis 2016 ausgestattet. Sportdirektor Dirk Dufner stellte den Kontakt mit dem früheren Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft her, der die Bundesliga weder als Spieler noch als Trainer kennt. 96-Chef Kind verwies in diesem Zusammenhang auf die Übungsleiter der Liga-Rivalen 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart und FC Augsburg.

«Die Herren Gisdol, Schneider und Weinzierl hatten auch keine Bundesliga-Erfahrung. Jetzt sind sie Cheftrainer», argumentierte der Vorstandsvorsitzende von Hannover 96. Er erwartet, dass Korkut beim Tabellen-13. in der Rückrunde sportliche Qualitäten entwickelt. «Von der Europa League als Saisonziel haben wir uns schon vor längerer Zeit verabschiedet. Am Ende sollte irgendwas um Platz zehn herausspringen, plus oder minus», erklärte Kind.

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