Automobilindustrie
Die Automobilindustrie ist in Brasilien ein großer Wirtschaftsfaktor. Foto: Friso Gentsch

Die Automobilindustrie ist in Brasilien ein großer Wirtschaftsfaktor. Foto: Friso Gentsch

dpa

Die Automobilindustrie ist in Brasilien ein großer Wirtschaftsfaktor. Foto: Friso Gentsch

Rio de Janeiro (dpa) - Brasilien ist das wirtschaftliche Schwergewicht Lateinamerikas. Je nach Rechenart und Währungskurs gilt das 200-Millionen-Einwohner-Land als sechst- oder siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Zudem ist Brasilien der viertgrößte Automarkt.

Das G20-Mitglied konnte in den vergangenen Jahren ein deutliches Wirtschaftswachstums verzeichnen, doch ist die Boom- Stimmung inzwischen abgekühlt. 2013 belief sich das Wachstum auf nur 2,3 Prozent und 2014 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von höchstens 2,0 Prozent gerechnet.

Die Millionen-Metropole São Paulo und der gleichnamige Bundesstaat sind die wirtschaftsstärkste Region des Landes und tragen rund ein Drittel zum nationalen BIP bei. Den Energiebedarf deckt Brasilien zu rund 90 Prozent aus Wasserkraft. Große Hoffnungen setzt das Land auf die riesigen Ölvorkommen vor der Küste. Doch ist die Förderung teuer, da das Öl teils in mehreren Kilometern Tiefe liegt.

Weltweit ganz vorne spielt Brasilien bei klassischen Exportgütern mit: Rindfleisch, Zucker, Kaffee, Orangensaft, Soja und Kaffee. Größte Firma ist mit Abstand der Ölkonzern Petrobras. Zu den Top-Ten gehören auch der Eisenerz-Gigant Vale, der Getränke-Riese Ambev und die Banken ITAU und Banco do Brasil.

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