Entschuldigung
FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke relativierte seine Worte. Foto: Santi Carneri

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke relativierte seine Worte. Foto: Santi Carneri

dpa

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke relativierte seine Worte. Foto: Santi Carneri

Hannover (dpa) - Brasiliens Regierung hat den Ton gegenüber FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke weiter verschärft, nachdem der Franzose die Vorbereitungen auf die Fußball-WM 2014 kritisiert hatte.

Nach Sportminister Aldo Rebelo griff der außenpolitische Berater von Präsidentin Dilma Rousseff, Marco Aurelio García, den Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes (FIFA) scharf an. «Dieser Typ ist eine Kanaille», sagte García in Hannover, wo er Präsidentin Rousseff zur Eröffnung der Computermesse CeBIT begleitete. Dort ist Brasilien in diesem Jahr Partnerland. Die Staatschefin werde das Thema in Deutschland nicht anschneiden, erklärte Berater García und meinte zur Begründung: «Die Präsidentin hat mehr zu tun, als sich mit den Äußerungen eines Großmauls zu beschäftigen.»

Valcke hatte für großen Unmut mit seinen Worten gesorgt, Brasilien brauche bei den WM-Vorbereitungen einen Tritt in den Hintern. García bekräftigte, Valcke komme damit nicht mehr als Gesprächspartner der Regierung infrage, die FIFA müsse einen anderen suchen. Zugleich versicherte er, Brasilien werde für die Organisation einer guten WM alles Notwendige tun, allerdings mit dem eigenen Rhythmus. «Das ist nicht der europäische, der deutsche Rhythmus. Wir haben unsere eigene Art», meinte García.

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