Einspruch
Mohamed bin Hammam streitet sich weiter mit der FIFA. Foto: Ahmad Yusni

Mohamed bin Hammam streitet sich weiter mit der FIFA. Foto: Ahmad Yusni

dpa

Mohamed bin Hammam streitet sich weiter mit der FIFA. Foto: Ahmad Yusni

Lausanne (dpa) - Der frühere FIFA-Vizepräsident Mohamed Bin Hammam geht erneut gegen den Fußball-Weltverband vor. Der unter Korruptionsverdacht stehende Katarer legte beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne Berufung gegen seine provisorische Sperre ein.

Das bestätigte sein Anwalt Eugene Gulland der Nachrichtenagentur Reuters. Nachdem der CAS im Juli eine durch die FIFA ausgesprochene lebenslange Sperre gegen Bin Hammam aufgehoben hatte, suspendierte die Ethikkommission der FIFA den früheren Präsidentschaftskandidaten und Gegenspieler von FIFA-Chef Joseph Blatter kurz darauf für 90 Tage. Danach war dem einstigen Chef des asiatischen Kontinentalverbandes (AFC) in dieser Zeit jegliche Fußballtätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene verboten. Im August leitete die Ethikkommission weitere Untersuchungen gegen den 63-Jährigen ein.

Die FIFA wirft ihm vor, im Wahlkampf um den Verbands-Chefposten im Mai 2011 bei einem Treffen der Karibischen Fußball-Union (CFU) Funktionäre mit jeweils 40 000 Dollar bestochen zu haben. Hammam hat die Vorwürfe stets bestritten. Obwohl er die lebenslange Sperre aufhob, hatte sich der CAS geweigert, Bin Hammam für unschuldig zu erklären,

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