Freiburgs Trainer Streich (r) und der neue Kapitän Julian Schuster (M) kommen aus der Kabine. Foto: Patrick Seeger
Freiburgs Trainer Streich (r) und der neue Kapitän Julian Schuster (M) kommen aus der Kabine. Foto: Patrick Seeger

Freiburgs Trainer Streich (r) und der neue Kapitän Julian Schuster (M) kommen aus der Kabine. Foto: Patrick Seeger

dpa

Freiburgs Trainer Streich (r) und der neue Kapitän Julian Schuster (M) kommen aus der Kabine. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Der Ball rollt wieder. Während der FC Bayern sich auf den Weg ins sommerlich warme Doha machte, eröffneten die Konkurrenten aus dem Südwesten die Vorbereitung auf die kommende Rückrunde in der Fußball-Bundesliga.

Alle durften aber nicht ran: Beim SC Freiburg ließ sich der neue Cheftrainer Christian Streich auch von vereinzelten Sprechchören für den unter anderen ausgemusterten Heiko Butscher nicht beirren.

Der Ex-Kapitän darf sich ebenso wie Verteidiger Felix Bastians vom 16. Januar an mit der zweiten Mannschaft des Sportclubs fithalten. Beide erschienen am Montag vergeblich. «Das ist natürlich enttäuschend für mich, und das ist auch keine einfache Situation. Aber was soll ich machen? Es geht um den Verein und nicht um Einzelne», sagte Butscher, der lediglich mitansehen konnte, wie seine (Ex-)-Kollegen vor rund 300 Fans trainierten.

Überraschend käme es nicht, wenn Butscher & Bastians schon bald in Berlin ihre sportliche Heimat finden würden. Die dortige Hertha nimmt am Dienstag ebenfalls mit einem neuen Coach das Training auf. «Es müssen ja auch keine großen Sprünge sein, es müssen gute Sprünge sein», sagte Babbel-Nachfolger Michael Skibbe am Montag in der «Berliner Zeitung» zu möglichen Transfers.

Neben Liga-Schlusslicht Freiburg absolvierten am zweiten Tag des neuen Jahres auch der 1. FC Kaiserslautern, der VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim sowie der VfL Wolfsburg die erste Einheit. Am Dienstag folgen neben dem Hauptstadt-Club Titelverteidiger Borussia Dortmund, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05.

Der wie Freiburg vom Abstieg bedrohte 1. FC Kaiserslautern setzt bekanntlich weiterhin auf seinen Trainer. Und Marco Kurz zeigte sich nach dem Auftakt am Betzenberg zuversichtlich, auch nach dem Bundesliga-Finale am 5. Mai den Fans noch erstklassigen Fußball in der Pfalz zu bieten. «Wir haben das Zutrauen und Vertrauen, mit dem Kader den Klassenverbleib schaffen zu können», sagte er. Winterliches Wetter machte seinem Team zwar nicht zu schaffen, dafür sorgte Dauerregen für widrige Platzverhältnisse vor rund 150 Fans.

In Hoffenheim wurden kurzerhand noch zwei personelle Veränderungen vorgenommen. Der Isländer Gylfi Sigurdsson spielt auf Leihbasis künftig in Wales für den Premier-League-Club Swansea City. Im Gegenzug verpflichtete das Team von Trainer Holger Stanislawski den 20 Jahre alten Innenverteidiger Stefan Thesker (20) vom FC Twente Enschede bis 2014.

Felix Magath brachte in Wolfsburg gleich drei Neue mit auf den Trainingsplatz: Neben dem bereits Ende Dezember verpflichteten Tschechen Petr Jiracek präsentierten sich erstmals der mazedonische Stürmer Ferhan Hasani und der ebenfalls 21 Jahre alte serbische Mittelfeldspieler Slobodan Medojevic.

Ab in die Sonne hieß es für Primus Bayern: Schwitzen für die große Mission. «In einem Jahr, wo man das Champions-League-Finale in München hat, sollte man auch das Ziel haben, dahin zu kommen. Von daher hat die Champions League ein bisschen mehr Priorität als die Meisterschaft», verkündete Rückkehrer Bastian Schweinsteiger bei der Abreise ins Trainingslager, bei dem die Bayern wieder mit optimalen Bedingungen rechnen können. «Das Wetter in Doha ist perfekt, die Platzverhältnisse waren im letzten Jahr überragend. Dort können wir uns gut vorbereiten auf die Rückrunde», betonte Kapitän Philipp Lahm.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer