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Ein Kommentar von Stephan Esser.

Ein Kommentar von Stephan Esser.

kleinkommentar

Ein Kommentar von Stephan Esser.

In Krisen werden gerne mal Verträge verlängert. Um ein Zeichen zu setzen. Der Club signalisiert damit – seht her, das ist unser Mann. Wir stehen zu ihm. Damit werden dann auch gleich Alibis einkassiert. Vor allem bei den Profis. Nun ist nicht zu bestreiten, dass Gladbach kriselt. Neu ist, dass es unter dem Trainer Lucien Favre vor allem so lange und nachhaltig hakt. Neun sieglose Spiele sind eine gefühlte Ewigkeit. Seine Vertragsverlängerung indes folgt nicht dem beschriebenen Szenario des Beschwichtigen. Sie ist vielmehr die logische Konsequenz einer konzeptionellen, strategischen Arbeit der vergangenen drei Jahre. Weil sich mit Borussia und Favre zwei gefunden haben, die gegenseitig an sich glauben. Aus tiefer Überzeugung.

 

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