Salman bin Ibrahim al Chalifa
Salman bin Ibrahim al Chalifa ist einer von fünf Bewerbern um die Nachfolge von FIFA-Chef Joseph Blatter. Foto: Patrick B. Kraemer

Salman bin Ibrahim al Chalifa ist einer von fünf Bewerbern um die Nachfolge von FIFA-Chef Joseph Blatter. Foto: Patrick B. Kraemer

dpa

Salman bin Ibrahim al Chalifa ist einer von fünf Bewerbern um die Nachfolge von FIFA-Chef Joseph Blatter. Foto: Patrick B. Kraemer

Kuala Lumpur (dpa) - Asiens Fußball-Verband hat seine Mitglieder nochmals zur Wahl von Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa zum neuen FIFA-Chef aufgefordert.

«Im Moment hat Asien zwei Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft. Wir müssen geschlossen hinter dem einen stehen, der die Reformen umsetzt und das ist der AFC-Präsident», sagte AFC-Generalsekretär Richard Lai aus Guam in Kuala Lumpur. Neben dem AFC-Vorsitzenden Scheich al Chalifa ist auch Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien einer von insgesamt fünf Bewerbern um die Nachfolge von FIFA-Chef Joseph Blatter am Freitag kommender Woche in Zürich.

Al Chalifa hat offenbar eine Vielzahl der asiatischen Stimmen sicher und gilt als Favorit auf den FIFA-Thron. Sein stärkster Konkurrent ist UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino. Al-Hussein könnte al Chalifa wichtige asiatische Stimmen streitig machen und hatte zuletzt den Kontrahenten in Menschenrechtsfragen kritisiert.

Insgesamt stellt die asiatische Konföderation 46 von 209 FIFA-Mitgliedsländer. Ob die derzeit wegen staatlicher Einmischung suspendierten Verbände aus Kuwait und Indonesien wahlberechtigt sind, entscheidet sich erst bei einer Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees zwei Tage vor dem Außerordentlichen Kongress. Beide Länder würden offenbar für Scheich al Chalifa votieren.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer