Frankfurt/Main (dpa) - Für die Offenbacher Kickers geht die «Mission Aufstieg» weiter, und auch der SV Wehen Wiesbaden will an die erfolgreiche Hinrunde anknüpfen. Hessens Fußball-Drittligisten hoffen am Samstag auf einen erfolgreichen Auftakt im Jahr 2011.

«Wir wollen gut aus den Startlöchern kommen», sagte Offenbachs Trainer Wolfgang Wolf vor der Nachholpartie gegen den SV Sandhausen. «Wir haben etwas zu verteidigen», erklärte sein Kollege Gino Lettieri vom Tabellenvierten aus der Landeshauptstadt, der beim SV Babelsberg antreten muss.

Die Kickers haben das Pokal-Aus gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg abgehakt und konzentrieren sich nun ganz auf den Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. «Wir müssen jetzt Leistung bringen, gleich mit drei Punkten starten, so wie auch in der Hinrunde, um den Anschluss zu Braunschweig und Rostock nicht abreißen zu lassen», formulierte Wolf das Ziel. 39 Punkte haben die Offenbacher in 19 Spielen gesammelt. Nur Hansa Rostock (41/18) und Eintracht Braunschweig (45/20) liegen besser im Rennen.

Gegen den Tabellen-18. aus Sandhausen erwägt Wolf personelle Veränderungen gegenüber dem 0:2 im Pokal. «Das eine oder andere hat mir gegen Nürnberg nicht so gefallen. Es kann sein, dass einer, der gegen Nürnberg nicht im 18er-Kader war, jetzt in der ersten Elf steht», sagte der OFC-Trainer.

Immerhin sind die Langzeitverletzten Olivier Occean, Alexander Huber und Denis Berger zurück, so dass Wolf aus dem Vollen schöpfen kann. Wolf: «Die Mannschaft ist körperlich gut drauf, alle Spieler sind topfit. Ich kann alle bis auf Marko Kopilas einsetzen.» Der Kapitän ist wegen einer Gelb-Roten Karte gesperrt.

Erster Verfolger des Spitzentrios ist Wehen Wiesbaden. Der vierte Platz würde am Saisonende die automatische Qualifikation für die 1. Runde im DFB-Pokal bedeuten. «Das ist ein lohnendes Ziel», sagte Lettieri. Darüber hinaus will er vor allem, dass «die Mannschaft sich weiterentwickelt und stabilisiert».

In Babelsberg stehen bis auf den verletzten Thorsten Barg und die gesperrten Michael Gurski sowie Danko Boskovic alle Mann zur Verfügung. Fraglich ist nur der Einsatz von Benjamin Hübner, der sich einen Infekt eingefangen hat. «Ich freue mich, dass es wieder los geht. Babelsberg ist eine Wundertüte. Wir fahren da nicht hin, um die Heimmannschaft zum Kontern einzuladen», erklärte Lettieri.

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