Rostock (dpa) - Hooligans aus Berlin und Rostock haben nach dem Drittligaspiel zwischen Hansa Rostock und dem Karlsruher SC (0:3) die Bundespolizei beschäftigt.

Zur Begegnung der beiden Clubs waren wegen einer Fan-Freundschaft mit dem KSC auch knapp 180 Anhänger von Hertha BSC mit dem Zug nach Rostock gereist, wie die Bundespolizei mitteilte. Etwa 80 vermummte Hansa-Fans bewarfen den Zug der Berliner kurz vor dem Eintreffen im Hauptbahnhof mit Steinen. Es entstand ein Schaden von knapp 2500 Euro, verletzt wurde niemand.

Um Schlimmeres zu verhindern, schickte die Bundespolizei die Hertha-Anhänger mit einem Sonderzug zurück nach Schwerin. Dort kam es zwischen zwei Berlinern und einigen Einsatzkräften der Polizei zu kleineren Handgreiflichkeiten.

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