Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verurteilt worden.

Im Punktspiel der Thüringer bei Rot-Weiß Oberhausen am 3. Dezember 2011 wurden im Erfurter Zuschauerblock mehrere pyrotechnische Gegenstände gezündet und teilweise auf das Spielfeld geworfen. Auch im Derby beim FC Carl Zeiss Jena am 17. Dezember gab es Ausschreitungen. Rund 30 Erfurter Zuschauer bestiegen den Zaun zum angrenzenden Pufferblock und besetzten die Zaunkrone. Darüber hinaus wurden bengalische Feuer abgebrannt und sechs Knallkörper in Richtung des Innenraums geworfen. Dabei erlitt ein Feuerwehrmann ein Knalltrauma.

Der DFB-Kontrollausschuss hat den FC Rot-Weiß ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei erneuten gravierenden Vorfällen aus dem Zuschauerbereich ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder eine Platzsperre in Erwägung zu ziehen sein wird. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

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