Dustin Bomheuer
Duisburgs Dustin Bomheuer traf kurz vor Schluss gegen Münster. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Duisburgs Dustin Bomheuer traf kurz vor Schluss gegen Münster. Foto: Ina Fassbender/Archiv

dpa

Duisburgs Dustin Bomheuer traf kurz vor Schluss gegen Münster. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Rostock (dpa) - Tabellenführer MSV Duisburg hat die Schwächen der Konkurrenz genutzt und sich in der 3. Fußball-Liga auf sechs Punkte abgesetzt. Gegen Abstiegskandidat Preußen Münster brauchte der MSV aber bis zur vierten Minute der Nachspielzeit, um das 3:2 (1:0) zu erzielen und nicht auch zu stolpern.

Mit Ausnahme des Chemnitzer FC, der beim FSV Frankfurt mit 3:0 (2:0) gewann, ließen zuvor alle Verfolger des Teams von Trainer Ilja Gruew Punkte liegen. Der VfL Osnabrück leistete sich gegen Schlusslicht FSV Mainz 05 II sogar eine 1:2 (1:0)-Heimpleite, bleibt aber Tabellenzweiter, einen Punkt vor dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC.

In Duisburg führten bis zur 87. Minute die Gäste durch zwei Treffer des zur Halbzeit eingewechselten Martin Kobylanski. Doch Dustin Bomheuer und Fabian Schnellhardt drehten in einer turbulenten Schlussphase die Partie und bauten die Tabellenführung auf sechs Zähler aus. Münsters Benjamin Schwarz sah nach dem Siegtor die Ampelkarte.

An der Bremer Brücke in Osnabrück gab es nach der zweiten Heimniederlage der Saison lange Gesichter, die sich nur ein wenig aufhellten, weil der Vertrag mit dem noch bis Ende der Saison verletzt ausfallenden Kapitän Halil Savran bis 2018 verlängert wurde.

In Halle brachte Benjamin Pinto den daheim noch ungeschlagenen HFC unmittelbar vor der Pause in Führung. Die 5683 Fans feierten danach schon den Sprung auf Aufstiegsrang zwei, ehe ihnen Marco Grüttner mit dem Ausgleich acht Minuten vor Schluss die Laune verdarb.

Vier Minuten lang war auch der 1. FC Magdeburg Tabellen-Zweiter. Beim 1:1 (1:1) beim SC Paderborn hatten die Elbestädter vor 6244 Zuschauern durch Tarek Chahed (17.) vorgelegt. Dann traf auch Torjäger Christian Beck mit einem wuchtigen Kopfball - allerdings ins eigene Netz. «Wir sind hergefahren, um einen Dreier mitzunehmen. Unter dem Strich geht der Punkt für uns aber in Ordnung», sagte Magdeburgs Trainer Jens Härtel.

Für das Ausrufezeichen des Spieltags sorgte der Chemnitzer FC, für den Dennis Mast (5.), Björn Jopek (43.) und Florian Hansch (51.) vor 2843 Zuschauern zum 3:0 bei Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt trafen. «Unsere Einstellung hat von Beginn an gepasst. Wir haben die Räume, die sich uns boten, gut genutzt», sagte CFC-Trainer Sven Köhler.

Ein Geschenk gab es für den FSV Zwickau, als Bremens Torhüter Eric Oelschlägel in der Nachspielzeit (90.+2) mit einem Eigentor für den 2:1 (1:0)-Endstand für die Sachsen sorgte. «Endlich hatten wir am Ende auch mal das Glück auf unserer Seite», sagte FSV-Trainer Torsten Ziegner. Der Aufsteiger steht zwar weiter auf einem Abstiegsplatz, holte aus den vergangenen vier Partien aber immerhin acht Punkte.

Von Siegen nur träumen kann der SV Wehen Wiesbaden auch unter Interimstrainer Christian Hock, der dem Anfang der Woche zurückgetretenen Torsten Fröhling folgte. Die Hessen nahmen beim 0:0 bei Fortuna Köln zwar einen Zähler mit, sind nach zwölf sieglosen Spielen in Serie aber auf den vorletzten Tabellenrang abgerutscht.

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