FSV-Präsident Harald Strutz. Foto: Malte Christians
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dpa

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Mainz (dpa) - Präsident Harald Strutz vom FSV Mainz 05 hat angesichts des finanziellen Ungleichgewichts zwischen der 1. und 2. Bundesliga ein «Gentlemen’s Agreement» vorgeschlagen.

Der Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) sagte in einem Interview der Mainzer «Allgemeine Zeitung»: «Für jeden Spieler, der ablösefrei in die Bundesliga wechselt, könnten die Bundesligisten dann 500 000 Euro an den Zweitligisten zahlen. So schließt man die Schere nicht, aber man gibt Vereinen die Möglichkeit, einfach mal zu investieren und Spieler herauszubringen.»

Er habe diese Idee auch schon im Ligavorstand eingebracht. Die Antwort sei gewesen, dass man ihn prüfen solle. «Ich werde da aber auch nicht locker lassen. Man muss da einen Ausgleich finden, sonst machen wir uns den Wettbewerb und am Ende den ganzen Fußball kaputt», erklärte der 64-Jährige.

Zugleich warnte er vor einer Übersättigung der Fans: «Man muss sich auch manchmal eine Grenze setzen. Wir sind fast übersättigt.» Der Fußball müsse auch einmal Pausen machen. «Irgendwann reicht es nur nicht für Spieler, sondern auch für Konsumenten», sagte Strutz.

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