Linienrichter Thorsten Schiffner verlässt nach dem Bierbecherwurf das Millerntorstadion.
Linienrichter Thorsten Schiffner verlässt nach dem Bierbecherwurf das Millerntorstadion.

Linienrichter Thorsten Schiffner verlässt nach dem Bierbecherwurf das Millerntorstadion.

dpa

Linienrichter Thorsten Schiffner verlässt nach dem Bierbecherwurf das Millerntorstadion.

Hamburg (dpa) - Für den FC St. Pauli wird der unfreiwillige «Auswärtsstart» in die Zweitliga-Saison gegen den FC Ingolstadt auf der Lübecker Lohmühle kostspielig.

«Der Gesamtschaden beläuft sich für uns auf 400 000 Euro», sagte St. Paulis Vizepräsident Bernd-Georg Spies dem «Hamburger Abendblatt». Enthalten sind in dieser Summe die Einnahmeverluste und die Stadionmiete. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte den Erstliga-Absteiger nach dem Becherwurf eines Zuschauers auf einen Linienrichter während der Partie gegen den FC Schalke 04 zu einer Stadionsperre für ein Spiel verurteilt.

Zudem sind bisher von den 12 500 Karten für die Hamburger Anhänger nur 6000 verkauft. «Das ist bedauerlich und überraschend», sagte Sprecher Christian Bönig. Deshalb startete der Club nun den freien Verkauf. Insgesamt fasst die Lohmühle 17 649 Zuschauer, 1250 beträgt davon das Kontingent für Ingolstadt.

Ob der Bierbecher-Werfer regresspflichtig gemacht werden kann, steht noch nicht endgültig fest. Die Hamburger Staatsanwaltschaft steht zwar am Ende der Ermittlungen, der vermeintliche Täter leugnet aber nach wie vor. «Wir werden uns der Sache zivilrechtlich annehmen, wenn die Schuldfrage geklärt ist», sagte Spies.

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