FC Erzgebirge Aue - SC Paderborn
Paderborns Raitala (m) überspringt seinen Torwart Masuch (l), Aues Müller ist zu spät.

Paderborns Raitala (m) überspringt seinen Torwart Masuch (l), Aues Müller ist zu spät.

dpa

Paderborns Raitala (m) überspringt seinen Torwart Masuch (l), Aues Müller ist zu spät.

Aue (dpa) - Das Zweitliga-Überraschungsteam FC Erzgebirge Aue ist mit einem Sieg in das Fußballjahr 2011 gestartet. Die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt siegte im Erzgebirgsstadion vor 8050 Zuschauern mit 1:0 (0:0) gegen den SC Paderborn.

Den Siegtreffer erzielte Abwehrspieler Pierre Le Beau (86. Minute) per Nachschuss. Zuvor hatte bereits Skerdilaid Curri den Führungstreffer auf dem Fuß, seinen Kopfball in der 70. Minute parierte aber Torhüter Daniel Masuch. Die Veilchen kletterten damit wieder auf Relegationsplatz drei und haben nun 34 Zähler. Paderborn bleibt auf dem 13. Rang. Mit dem Sieg baute Aue auch seine Heimserie aus. Das Team ist seit 24 Partien auf eigenem Rasen ungeschlagen.

Siegtorschütze Le Beau zeigte sich zufrieden. «Glück gehört zwar zu einem Sieg dazu, aber ich denke er war verdient», sagte er. Dieser Meinung war auch Coach Schmitt. «Der Sieg war nicht glücklich, sondern aufgrund unserer Angriffsleistung verdient.» Paderborns Trainer André Schubert meinte dagegen: «Wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt.» Ohne die Stammkräfte Marc Hensel (Gelbsperre), Oliver Schröder (Sprunggelenk) und Enrico Kern (Magen-Darm-Infekt) taten sich die Gastgeber im Spiel nach vorn schwer. Die Angriffsbemühungen scheiterten immer wieder an den defensiv ausgerichteten Gästen, doch Le Beau ließ kurz vor Schluss das Erzgebirge jubeln.

In der ersten Spielhälfte war das Aufbauspiel der Auer holprig. Dennoch beherrschten sie die Partie, vor allem der quirlige Curri sorgte ein ums andere Mal für Wirbel. In der 19. Minute war es Fabian Müller, der nach einem Steilpass von Tobias Kempe das erste Mal den Paderborner Schlussmann Daniel Masuch prüfte.

Die Gäste präsentierten sich in den ersten 45 Minuten im Spiel nach vorne schwach. Lediglich ein Fallrückzieher von Sören Brandy (45.) ging in Richtung des Gehäuses von Männel. Im zweiten Abschnitt ließ Aue-Coach Schmitt seinen Kapitän René Klingbeil auf der Bank und brachte dafür Thomas Birk. Doch es waren die Paderborner, die durch Edmond Kapllani (55.) die erste Torchance verbuchten. Schmitt versuchte es dann noch einmal mit Alban Ramaj, der für Milchraum kam (61.). Aber erst Le Beau sorgte für die große Erleichterung.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer