München (dpa) - In München soll es in Zukunft während des Oktoberfestes keine Fußballspiele mehr geben, bei denen gewaltsame Fan-Auseinandersetzungen zu erwarten sind.

Auf seiner ersten Sitzung hat der neugegründete «Münchner Ausschuss für Sport und Sicherheit» beschlossen, bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) darauf zu drängen, künftig problematische Spielansetzungen zu vermeiden. Anlass ist das für das letzte Oktoberwochenende geplante Zweitligaspiel des TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden.

Diese Begegnung wird vom Polizeipräsidium als «Hochrisiko-Spiel» eingestuft. Durch das zeitgleich stattfindende Oktoberfest stünden die ohnehin stark gebundenen Sicherheitskräfte vor einer zusätzlichen Herausforderung, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Erfahrungsgemäß müsse damit gerechnet werden, dass die fußballtypischen Sicherheitsstörungen durch übermäßigen Alkoholkonsum auf der Wiesn noch verstärkt werden. Dynamo Dresden gilt als Verein mit einer hohen Anzahl gewaltbereiter Fans.

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