Rostocks Matthias Holst kratzt sich vor dem Spiel gegen MSV Duisburg den Bart.
Rostocks Matthias Holst kratzt sich vor dem Spiel gegen MSV Duisburg den Bart.

Rostocks Matthias Holst kratzt sich vor dem Spiel gegen MSV Duisburg den Bart.

dpa

Rostocks Matthias Holst kratzt sich vor dem Spiel gegen MSV Duisburg den Bart.

Rostock (dpa) - Hansa Rostocks Verteidiger Matthias Holst behält seinen Rauschebart auch weiterhin. Der 29 Jahre alte Fußball-Profi stand zwar im Kader für die Zweitliga-Partie gegen den MSV Duisburg (0:0), das sehnlichst erwartete Comeback gab es für den gebürtigen Husumer aber nicht.

Holst hatte angekündigt sich nach mehr als einjähriger Verletzungspause den seither wuchernden Bart noch in der Kabine abrasieren zu wollen, falls er spielen sollte. Schon immer habe er sich bei Sperre oder Verletzung nicht rasiert, erklärte er jüngst in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung». Inzwischen habe sein Bart die Länge von zehn Zentimetern erreicht. «Das ist reiner Wildwuchs. Für die Jungs in der Kabine bin ich mal Tom Hanks aus "Cast Away", mal Werwolf, mal Hotzenplotz», berichtete Holst.

Er muss sich nun weiterhin gedulden, mindestens bis zum kommenden Freitag und dem Spiel gegen Alemannia Aachen. Holst hat wegen einer Knieverletzung, die seine Karriere gefährdete, die gesamte vorige Saison ausgesetzt. Im Juli setzte ihn dann ein Rippenbruch für einige Wochen außer Gefecht. Zuletzt war Holst aus disziplinarischen Gründen nicht berücksichtigt worden. Der Familienvater hat seit seiner Rückkehr zu Hansa Rostock im vergangenen Sommer noch kein Pflichtspiel bestritten.

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