Torschütze
Benjamin Auer von Alemannia Aachen jubelt nach seinem Tor gegen Bielefeld.

Benjamin Auer von Alemannia Aachen jubelt nach seinem Tor gegen Bielefeld.

Duisburgs Sefa Yilmaz (r) und Bochums Matthias Ostrzolek versuchen an den Ball zu kommen.

Die Spieler von Alemannia Aachen jubeln über ein Tor gegen Bielefeld.

Bochums Spieler freuen sich über das 1:0 durch Christoph Dabrowski (l) gegen Duisburg.

Düsseldorfs Torschütze Maximilian Beister (r) jubelt mit Thomas Bröker (l) und Jens Langeneke.

Der Augsburger Stephan Hain (l) und Christian Lell von Hertha BSC kämpfen am Boden um den Ball.

dpa, Bild 1 von 6

Benjamin Auer von Alemannia Aachen jubelt nach seinem Tor gegen Bielefeld.

Vier Platzverweise, kein Sieger: Top-Favorit Hertha BSC hat in Unterzahl den Gewinn der Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga knapp verpasst, die SpVgg Greuther Fürth im zweiten Sonntagsspiel den Sprung auf die Aufstiegsränge vergeben.

Nach langer Unterzahl erkämpfte sich der Bundesliga-Absteiger im Spitzenspiel des letzten Vorrunden-Spieltags durch das 1:1 (1:0) beim FC Augsburg immerhin einen Punkt. Lachender Dritter im Kampf um die Herbstmeisterschaft könnte Erzgebirge Aue werden, das mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den FSV Frankfurt ganz nach oben kommen möchte.

Nach der frühen Roten Karte für Hertha-Kapitän André Mijatovic (15. Minute) brachte Nikita Rukavytsya (28.) die Gäste in Führung. Nando Rafael glich per verwandeltem Foulelfmeter (71.) aus. Kurz danach (72.) sah Augsburgs Daniel Baier nach einer Tätlichkeit Rot. Aber das war längst nicht alles: Auch Augsburgs Axel Bellinghausen sah wegen eines bösen Tritts (89.) noch Rot, zudem musste Hertha- Profi Roman Hubnik wegen einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen.

Die Mannschaft von Trainer Mike Büskens kassierte bei Fortuna Düsseldorf eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Vor 18 117 Zuschauern war Maximilian Beister (73. Minute) für die Hausherren erfolgreich. Die Fortuna verschaffte sich nach nunmehr vier Spielen ohne Niederlage weiter Luft im Abstiegskampf. Einziger Aufreger im ersten Abschnitt war ein verunglückter Befreiungsschlag des Fürthers Thomas Kleine, den sein Keeper Max Grün aber entschärfen konnte (16.). Nach dem Seitenwechsel steigerte die Fortuna ihre Bemühungen und wurde belohnt. Ein Freistoß von Patrick Zoundi (51.) strich zwar knapp am Tor vorbei, doch dann vollendete Beister ein Zuspiel von Johannes van den Bergh zum Siegtreffer. Fürth drängte in der Folge vergeblich auf den Ausgleich.

Die «Zebras» unterlagen am Freitag daheim im Revier-Derby Bundesliga- Absteiger VfL Bochum mit 0:1 (0:0). Mit der fünften Niederlage in Serie verabschiedete sich Schlusslicht Arminia Bielefeld in die Winterpause: Die Ostwestfalen verloren gegen Alemannia Aachen mit 1:3 (0:1).

Auf seine Heimstärke hatte Duisburg gebaut, doch am Ende standen die Hausherren mit leeren Händen da. Christoph Dabrowski schloss einen Konter zum Tor des Tages (53. Minute) ab. Am Ende blieb Duisburg auch im dritten Spiel in Serie ohne Dreier und konnte damit nicht wie erhofft an die Tabellenspitze stürmen. «Wer in so einem Spiel ein Tor schießt, gewinnt halt», sagte MSV-Coach Milan Sasic. Bochum darf nach vier Siegen in Serie optimistisch auf die Rückrunde blicken. «Wir haben das Quäntchen Glück gehabt. 28 Punkte - damit kann man leben», sagte Bochums Trainer Friedhelm Funkel.

Für Bielefeld gab es schon kurz nach Anpfiff den nächsten Nackenschlag. Aachens Torjäger Benjamin Auer schloss zur frühen Führung (4.) ab. Doch Bielefeld gab sich nicht auf und kam durch Sebastian Heidinger (52.) zum Ausgleich. Doch Tolgay Arslan (86.) und erneut Auer (90.) mit seinem neunten Saisontor machten doch noch den dritten Auswärtssieg der Gäste perfekt. Für die Arminia scheint die Lage bei nur sieben Hinrunden-Punkten fast schon aussichtslos. «Die Mannschaft hat alles gegeben, aber wir haben uns nicht belohnen können. Unverdienter geht's nicht», sagte Arminia-Trainer Ewald Lienen frustriert.

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