Teamarzt
Hauke Mommsen war als Retter in der Not im Einsatz. Foto: Markus Scholz

Hauke Mommsen war als Retter in der Not im Einsatz. Foto: Markus Scholz

dpa

Hauke Mommsen war als Retter in der Not im Einsatz. Foto: Markus Scholz

Hamburg (dpa) - Teamarzt Hauke Mommsen vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist zum Retter in der Not geworden. Auf dem Rückflug aus dem Türkei-Trainingslager in Belek erlitt eine Frau an Bord des St.-Pauli-Fliegers einen Kreislaufzusammenbruch.

Die 60-Jährige war kurzzeitig bewusstlos und nicht ansprechbar. Mommsen, der den Kiezclub beim zehntägigen Belek-Aufenthalt begleitet hatte, reagierte prompt. Es gelang ihm, den Zustand der Frau zu stabilisieren, bestätigte der FC St. Pauli am Dienstag entsprechende Medienberichte. Nach der Landung in Hamburg-Fuhlsbüttel wurde die Frau, der es mittlerweile besser ging, in der Hansestadt ärztlich weiter versorgt.

Für Mommsen gab es den verdienten Applaus der Mitreisenden. «Es ist einfach schön, wenn man helfen kann. Es ist wichtig, dass man in solchen Situationen die Ruhe bewahrt», wurde er in der «Hamburger Morgenpost» zitiert. Der 46 Jahre alte Professor für Physiotherapie an der Fachhochschule Kiel ist zudem als Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Fachärztlicher Leiter der Hamburger ENDO-Klinik tätig. Seit drei Jahren ist Hauke Mommsen darüber hinaus auch noch Mannschaftsarzt des FC St. Pauli.

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