Der Duisburger Trainer Milan Sasic will mit seinem Team den Anschluss an die Aufstiegsplätze herstellen.
Der Duisburger Trainer Milan Sasic will mit seinem Team den Anschluss an die Aufstiegsplätze herstellen.

Der Duisburger Trainer Milan Sasic will mit seinem Team den Anschluss an die Aufstiegsplätze herstellen.

dpa

Der Duisburger Trainer Milan Sasic will mit seinem Team den Anschluss an die Aufstiegsplätze herstellen.

München (dpa) - Der Einzug ins DFB-Pokalfinale hat dem MSV Duisburg noch mehr Lust auf die Bundesliga gemacht. Noch vor dem Endspiel am 21. Mai in Berlin wollen die «Zebras» die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus feiern.

«Wir wollen auch in der Liga alle Möglichkeiten ausschöpfen», sagt MSV-Trainer Milan Sasic. Am 25. Spieltag der 2. Bundesliga will Duisburg mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Arminia Bielefeld wieder den Anschluss an die Aufstiegsplätze herstellen.

Nach dem kräfteraubenden «Spiel für die Geschichtsbücher», wie Sasic den Pokal-Halbfinalsieg gegen Energie Cottbus schwärmerisch beschrieb, hat der Kroate den Spielern zwei Tage zur Erholung frei gegeben. Am Sonntag gegen Bielefeld soll nach zuletzt drei Partien ohne Sieg die Aufholjagd gestartet werden. «Das wird eine schwere Aufgabe», warnt Sasic vor den seit zwölf Spielen sieglosen Arminen, die zum x-ten Mal um ihre letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib kämpfen.

Neben Duisburg gehören auch Erzgebirge Aue, das zum Ostklassiker Union Berlin empfängt, und die SpVgg Greuther Fürth (am Freitag in Osnabrück) zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter. «Noch fünf oder sechs Mannschaften können aufsteigen», meint Trainer Jos Luhukay vom FC Augsburg. Mit zwei Punkten Rückstand auf Hertha BSC sind die Schwaben der hartnäckigste Verfolger des Spitzenreiters aus Berlin. Nach dem 2:1 am vorigen Montag gegen Aue will der FCA seine gute Ausgangsposition ausbauen. «In dieser Phase der Saison sind drei Punkte Pflicht», fordert Luhukay vor dem Montagsspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

Hertha-Gegner FSV Frankfurt hat sich mit nur einem Rückrundensieg aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, doch Berlins Trainer Markus Babbel erwartet alles andere als einen Spaziergang. «Frankfurt ist eine Mannschaft, die über sich hinauswachsen kann, da müssen wir höllisch aufpassen», mahnt Babbel, der am Freitag mit dem Einsatz der zuletzt angeschlagenen Raffael und Peter Niemeyer planen kann: «In den letzten zehn Spielen wird der Druck immer größer. Wir müssen jetzt Punkte holen, damit es hinten raus etwas gemütlicher wird».

Mit vier Punkten Rückstand sitzt auch der VfL Bochum dem Topfavoriten aus der Hauptstadt im Nacken. Mit einem Sieg am Samstag gegen den Karlsruher SC würden Trainer Friedhelm Funkel und sein Team die Aufstiegschancen wahren und mit dann zwölf Spielen ohne Niederlage einen Saisonrekord aufstellen. Beim KSC soll Rainer Scharinger als vierter Trainer der Saison den Club vor dem Abstieg retten. «Ich bin heiß auf die Aufgabe. Ich bin mir aber auch bewusst, dass es eine Herkulesaufgabe ist», sagt der ehemalige KSC-Profi vor seinem Trainereinstand.

Um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht es auch für Rot-Weiß Oberhausen. Trainer Theo Schneider spekuliert auf den Heimkomplex von 1860 München, der in der Rückrunde in der Allianz Arena noch sieglos ist. Der Tabellenvorletzte FC Ingolstadt tritt im Heimspiel gegen Alemannia Aachen an.

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