Die Fans von Dynamo Dresden sehen internationale Gegner statt DFB-Pokalspiele. Foto: Sebastian Kahnert
Die Fans von Dynamo Dresden sehen internationale Gegner statt DFB-Pokalspiele. Foto: Sebastian Kahnert

Die Fans von Dynamo Dresden sehen internationale Gegner statt DFB-Pokalspiele. Foto: Sebastian Kahnert

dpa

Die Fans von Dynamo Dresden sehen internationale Gegner statt DFB-Pokalspiele. Foto: Sebastian Kahnert

Dresden (dpa) - Nach dem Ausschluss aus dem DFB-Pokal wird Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden seinen eigenen Pokal-Wettbewerb ausrichten.

Da der Club aufgrund von Ausschreitungen bei der Partie im Oktober 2012 bei Hannover 96 in dieser Saison nicht am regulären Pokal teilnehmen darf, organisiert der Club nun Freundschaftsspiele als Ersatz. Angelehnt an den «FDGB»-Pokal in der ehemaligen DDR definieren die Dresdner den Namen mit «Für Dynamo Gemeinsam Blechen» neu. «Wir freuen uns, dort dabei zu sein und wie die anderen Mannschaften im Rhythmus zu bleiben», erklärte der Sportliche Leiter Steffen Menze auf der Vereinshomepage.

Los geht es am 3. August (15.30 Uhr) mit dem «Achtelfinale», in dem Dynamo den englischen Premier-League-Aufsteiger Hull City AFC empfängt. Das Testspiel hatten die Engländer bereits am Mittwoch bestätigt. Viertelfinale (7. September), Halbfinale (16./17. November) und Finale (1./2. Februar 2014) sollen folgen.

«Für unseren Verein ist der Alternativpokal dreifach wichtig. Die Lizenzspielermannschaft bleibt im sportlichen Rhythmus. Unsere Fans müssen nicht auf den besonderen Kitzel von Pokalspielen verzichten. Und durch die Zuschauereinnahmen unterstützen sie uns dabei, die Gründe für den Ausschluss aus dem DFB-Pokal weiter auf den Prüfstand zu stellen», sagte Geschäftsführer Christian Müller.

«Diesen Weg wollen wir gehen, weil wir davon überzeugt sind, dass dieser Ausschluss erstens nicht gerechtfertigt ist, und uns zweitens dabei im Weg stehen wird, die Probleme langfristig besser in den Griff zu bekommen.» Der gebürtige Kölner hat den finanziellen Schaden durch den DFB-Pokalausschluss auf rund eine Million Euro beziffert. Nun soll der «FDGB»-Pokal den Einnahmeverlust auffangen.

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