Deutlich
Erwin Hoffer (M) jubelt mit den Lauterern über sein Tor zum 3:0. Foto: Uwe Anspach

Erwin Hoffer (M) jubelt mit den Lauterern über sein Tor zum 3:0. Foto: Uwe Anspach

Aalens Enrico Valentini (l) erzielt gegen Braunschweig per Elfmeter die Führung. Foto: Peter Steffen

Aalens Robert Lechleiter grätscht Braunschweigs Ken Reichel (r) den Ball vom Fuß. Foto: Peter Steffen

Aues Thomas Paulus (l) und Nicolas Höfler trennen Frankfurts Marcel Gaus vom Ball. Foto: Hendrik Schmidt

dpa, Bild 1 von 4

Erwin Hoffer (M) jubelt mit den Lauterern über sein Tor zum 3:0. Foto: Uwe Anspach

Eintracht Braunschweig muss nach dem 1:1 gegen den VfR Aalen um den Spitzenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga bangen. Kaiserslautern blieb durch das 3:0 gegen Dresden im Aufstiegsrennen. Einen Auswärtssieg feierte der FSV Frankfurt bei Erzgebirge Aue.

München (dpa) - Unerwarteter Dämpfer für Eintracht Braunschweig: Der Spitzenreiter aus Niedersachsen muss um die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga bangen. Zum Auftakt des 21. Spieltages kam Braunschweig am Freitag daheim gegen den Aufsteiger VfR Aalen nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Dagegen festigte der 1. FC Kaiserslautern seinen dritten Platz durch das souveräne 3:0 (2:0) gegen Abstiegskandidat Dynamo Dresden. Der FSV Frankfurt gewann indes bei Erzgebirge Aue mit 2:0 (0:0).

Das Spitzenspiel steigt am Montag in der Hauptstadt. Mit einem Sieg im brisanten Derby gegen den Vierten Union Berlin kann Hertha BSC die Braunschweiger an der Tabellenspitze ablösen.

Ohne den verletzten Kapitän Dennis Kruppke und Torjäger Domi Kumbela (Gelb-Sperre) musste Braunschweig die Heimaufgabe angehen. In Durchgang eins waren klare Torchancen Mangelware, die beste vergab Eintracht-Profi Orhan Ademi (6. Minute). Kurz vor der Pause der Schock: Enrico Valentini traf per Foulelfmeter (45.+1) zur überraschenden Gäste-Führung.

Nach dem Wechsel agierte die Eintracht druckvoller. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung bewahrte Pierre Merkel (86.) die Hausherren aber noch vor der ersten Heimpleite. «Das ist ein gefühlter Sieg», sagte Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht über den späten Punktgewinn. «Das war mehr als verdient.»

Mehr als verdient war auch der Sieg der Lauterer gegen die harmlosen Dresdner. Markus Karl (24.) und Mohamadou Idrissou (40.) sorgten schon der Pause für die Entscheidung, Rückkehrer Erwin Hoffer (81.) besorgte den Endstand.

Eine Woche nach seinem verpatzten Jubiläum durfte FSV-Coach Benno Möhlmann in Aue endlich jubeln. Zwar gab es auf dem Schnee bedeckten Platz eine nur mäßige Partie, anders als bei der jüngsten Heimpleite gegen Ingolstadt konnte Möhlmann in seinem 1001. Spiel als Trainer und Spieler drei Punkte mitnehmen. Zunächst traf John Verhoek per Kopf (62.). Dann scheiterte Aues Thomas Paulus per Handelfmeter (76.) an FSV-Keeper Patric Klandt. Yannick Stark sorgte im Gegenzug für den Endstand (77.). Gäste-Spieler Nils Teixeira sah noch Rot (84.)

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