Kopfballungeheuer
Der Cottbuser Marco Kurth (l) hat gegen Karim Benyamina von Union das Nachsehen.

Der Cottbuser Marco Kurth (l) hat gegen Karim Benyamina von Union das Nachsehen.

dpa

Der Cottbuser Marco Kurth (l) hat gegen Karim Benyamina von Union das Nachsehen.

Cottbus (dpa) - Energie Cottbus hat im Aufstiegs-Rennen der 2. Fußball-Bundesliga Punkte liegen gelassen. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz kam im Berlin-Brandenburg-Derby gegen den 1. FC Union Berlin nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Damit kletterten die Lausitzer zwar auf den sechsten Tabellenplatz, konnten von den Patzern der Konkurrenz aus Aue, Duisburg und Fürth aber nicht weiter profitieren. Vor 12 240 Zuschauern zeigten beide Teams ein ausgeglichenes und phasenweise recht ansehnliches Match, in dem auch Union Chancen für eine Überraschung hatte. Für die personell angeschlagenen Berliner wird es im Abstiegskampf immer enger: Nur noch ein Zähler trennt die «Eisernen» von Relegationsplatz 16.

Nach dem bitteren 0:4 in Augsburg hatte Cottbus-Coach Wollitz von seinen Schützlingen eine Reaktion gefordert und drei Punkte gegen Union klar als Marschroute ausgegeben. Den Lausitzern wollten die Gäste mit Pressing und schnellen Gegenstößen einen Strich durch die Rechnung machen. Das gelang zunächst prächtig, bis auf eine Chance von Nils Petersen sprang für Energie in Durchgang eins nichts heraus - diese hatte es aber in sich: Der Toptorjäger scheiterte per Kopf freistehend an Union-Torwart Jan Glinker (14.).

Aufstiegskandidat und vermeintliches Kellerkind begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich in vielen Zweikämpfen nichts. Die Berliner, die auf acht verletzte Profis verzichten mussten, hätten nach knapp einer Stunde in Führung gehen müssen: Nach einem groben Abwehrschnitzer kam Dominic Peitz im Strafraum frei zum Abschluss, drosch den Ball aber weit und hoch am Tor vorbei. Kurz vor Schluss schoss Energies Jiayi Shao (83.) einen Freistoß an die Querlatte.

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