Heribert Bruchhagen glaubt an die Durchsetzung der Torlinientechnologie. Foto: Fredrik von Erichsen
Heribert Bruchhagen glaubt an die Durchsetzung der Torlinientechnologie. Foto: Fredrik von Erichsen

Heribert Bruchhagen glaubt an die Durchsetzung der Torlinientechnologie. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Heribert Bruchhagen glaubt an die Durchsetzung der Torlinientechnologie. Foto: Fredrik von Erichsen

Hamburg (dpa) - Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hält die Einführung der Torlinientechnologie in der Fußball-Bundesliga für wahrscheinlich.

«Die Medien haben sich dafür entschieden, dass das zeitgemäß ist», sagte Bruchhagen bei der Konferenz «Sponsors Sports Venue Summit» in Hamburg. «Und wann haben sich die Medien schon mal nicht durchgesetzt?»

Im März hatten 25 der 36 Profi-Vereine die Einführung des Hilfsmittels abgelehnt. Bruchhagen, der ebenfalls gegen diese Technik ist, erklärte weiter, dass die einfachen Regeln entscheidend seien für den weltweiten Erfolg des Fußballs. «Die Strittigkeit der Entscheidungen ist ein wesentliches Tool unserer Sportart.» Auch bei einer Videoaufnahme gebe es unterschiedliche Interpretationen. Es sei daher falsch, von einem «Videobeweis» zu sprechen.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Bernd Heynemann plädierte in der Hansestadt hingegen für die Torlinientechnologie. «Die WM hat gezeigt, dass die physikalische Entscheidung Tor oder kein Tor praktikabel ist», sagte Heynemann. Und ergänzte: «Das ist eine Hilfe für die Schiedsrichter. Und für die Vereine geht es um viel Geld.»

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