Mit Köpfchen
Genießertyp. Aachens Stürmer Benjamin Auer schließt beim Kopfball die Augen.

Genießertyp. Aachens Stürmer Benjamin Auer schließt beim Kopfball die Augen.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beruhigt Union-Kapitän Torsten Mattuschka (l).

John Jairo Mosquera (l) und Halil Savran gratulieren dem Torschützen Paul Thomik.

Düsseldorfs Andreas Lambertz (l) gratuliert Thomas Bröker zum 1:0.

Der Bochumer Zlatko Dedic jubelt nach seinem Elfmetertor.

Belefelds Diego Demme (r) im Zweikampf mit dem Frankfurter Mike Wunderlich.

Die Duisburger freuen sich über das 1:0 durch Filip Trojan (2.v.l.).

Die Augsburger (l-r) Torsten Oehrl, Stephan Hain und Moritz Leitner bejubeln ein Tor.

Hertha-Trainer Markus Babbel ist mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Belefelds Diego Demme (r) im Zweikampf mit dem Frankfurter Mike Wunderlich.

Die Duisburger freuen sich über das 1:0 durch Filip Trojan (2.v.l.).

Die Augsburger (l-r) Torsten Oehrl, Stephan Hain und Moritz Leitner bejubeln ein Tor.

dpa, Bild 1 von 12

Genießertyp. Aachens Stürmer Benjamin Auer schließt beim Kopfball die Augen.

München (dpa) - Der Hertha BSC hat seine gute Position im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Zum Rückrundenstart schlossen die Berliner durch den 3:1 (1:1)-Erfolg bei Rot-Weiß Oberhausen nach Punkten zu Spitzenreiter FC Augsburg auf.

Vor 6850 Zuschauern im Stadion Niederrhein waren Pierre-Michelle Lasogga (7. Minute/68.) und Lewan Kobiaschwili (70.) mit einem Elfmeter nach Foul an Lasogga für die Gäste erfolgreich. Für RWO traf Markus Kaya (15./Foulelfmeter) zum zwischenzeitlichen 1:1. Die Oberhausener, die seit nunmehr fünf Ligaspielen auf einen Sieg warten, konnten sich keine Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Auch der FC Augsburg ist auf dem Weg in die Bundesliga nicht zu stoppen. Der Spitzenreiter unterstrich mit dem 2:0-Derbysieg gegen den FC Ingolstadt seine Aufstiegs-Ambitionen. Erster Verfolger des Spitzenduos FCA und Hertha BSC ist der MSV Duisburg, der den VfL Osnabrück mit 4:1 besiegte.

Einen Fehlstart leistete sich Energie Cottbus mit der 1:3-Pleite bei Fortuna Düsseldorf. Mit dem 1:1 beim Karlsruher SC verabschiedete sich auch die SpVgg Greuther Fürth vorerst von den Spitzenplätzen. Bei Schlusslicht Arminia Bielefeld ist nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt keine Entspannung in Sicht. Der Machtkampf im Verein zwischen dem Verwaltungsrat und Präsident Wolfgang Brinkmann sorgt für zusätzliche Unruhe.

Eine Bundesliga reife Leistung zeigte der FCA nicht, aber die Chancenverwertung war erstklassig. Nach der Führung von Thorsten Oehrl in der 32. Minute geriet Augsburg in der zweiten Halbzeit schwer unter Druck. Als Ingolstadt dem Ausgleich nahe war, machte Stephan Hains (70.) Kontertor den glanzlosen Sieg der Schwaben perfekt.

Der MSV Duisburg kehrte nach drei sieglosen Spielen und zuletzt zwei Heimniederlagen in die Erfolgsspur zurück. Filip Trojan, Stefan Maierhofer, Sefa Yilmaz und Olcay Sahan trafen für den MSV. «Einfach Fußball spielen und genießen», verriet Trainer Milan Sasic das Duisburger Erfolgsrezept, «Begeisterung und Siegeswille sind die großen Qualitäten der Mannschaft».

Im Kampf um den Klassenverbleib musste Bielefeld trotz aller guten Vorsätze und fünf Neuverpflichtungen einen neuen Dämpfer einstecken. Nach der FSV-Führung durch Jürgen Gjasula (Foulelfmeter) rettete Baldassare di Gregorio die Arminen vor der sechsten Niederlage in Folge. «Schade, dass wir keine drei Punkte mitgenommen haben», sagte Bielefelds-Trainer Ewald Lienen, «aber es macht uns Mut, dass wie eine starke Frankfurter Mannschaft beherrscht haben».

Im Rennen der Verfolger war der VfL Bochum nach den Punkteinbußen von Cottbus und Fürth der große Gewinner. «Wir haben den Trend der letzten Spiele fortsetzen können», stellte VfL-Sportvorstand Thomas Ernst nach dem 3:1 bei 1860 München zufrieden fest. Nach dem fünften Sieg in Serie sei der Aufstieg das Ziel, «aber wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel und lassen die Tabelle erstmal aus den Augen».

Bochum stellte mit 31 Punkten den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen her, die «Löwen» stecken im Niemandsland der Tabelle fest. Cottbus bleibt trotz der Blamage in Düsseldorf ein Aufstiegskandidat, aber Claus-Dieter Wollitz war angefressen. «Einige Spieler haben den Eindruck vermittelt, es handele sich um ein Freundschaftsspiel», kritisierte der Energie-Trainer den emotionslosen Auftritt.

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