Ausgleich
Daniel Adlung (l) und Guillermo Vallori (r) von München gratulieren Rodri zu seinem Tor zum 1:1-Ausgleich. Foto: Andreas Gebert

Daniel Adlung (l) und Guillermo Vallori (r) von München gratulieren Rodri zu seinem Tor zum 1:1-Ausgleich. Foto: Andreas Gebert

dpa

Daniel Adlung (l) und Guillermo Vallori (r) von München gratulieren Rodri zu seinem Tor zum 1:1-Ausgleich. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Der TSV 1860 München hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den Befreiungsschlag verpasst. Die «Löwen» kamen gegen den direkten Konkurrenten VfR Aalen am Freitag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Die Münchener stehen weiter auf Tabellenrang 15, zwei Punkte vor dem VfR. Noch immer ungeschlagen im neuen Jahr bleibt der FSV Frankfurt, der Zuhause 1:1 (0:1) gegen den SV Sandhausen spielte. Union Berlin feierte einen späten 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC St. Pauli, der sich damit weiter auf einem direkten Abstiegsrang befindet.

Nach dem deutlichen Erfolg im Bayernduell in Fürth kamen die «Löwen» selbstbewusst in die Partie und vergaben im ersten Durchgang beste Chancen. Nach einer Kombination verpasste Korbinian Vollmann (27.) die Führung für den TSV nur knapp, später scheiterte Jannik Bandowski (37.) an VfR-Schlussmann Daniel Bernhardt.

Im zweiten Durchgang wurden die Gäste mutiger und erspielten sich ihrerseits Gelegenheiten. Der Mut wurde belohnt, als Collin Quaner (60.) frei vor dem Tor völlig allein gelassen wurde und nur noch über die Linie schieben musste. In der Schlussphase agierten die Sechziger offensiver und kamen durch den Treffer von Rodri (75.) schließlich noch zum Ausgleich. «Wir sind nicht zufrieden, haben aber in diesem Duell viel Positives gesehen. Dass wir weiter zwei Punkte hinter dem TSV liegen, ist schlecht. Wir brauchen Ergebnisse», sagte Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck.

In einer über weite Strecken ereignislosen Partie vergab Union bereits in der zweiten Minute eine exzellente Gelegenheit, in Führung zu gehen. Stürmer Steven Skrzybski umkurvte die Abwehr der Gäste und Schlussmann Robin Himmelmann, scheiterte dann allerdings mit seinem Versuch aus spitzem Winkel.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie taktisch geprägt, erst in den Schlussminuten fiel die Entscheidung, als Sebastian Polter (89.) nach einem Fehler von Pauli-Keeper Himmelmann zur Stelle war und das entscheidende Siegtor erzielte. «Es freut mich richtig, dass wir eine Reaktion gezeigt haben. Die drei Punkte waren wichtig, meine Mannschaft hat nach dem 0:5 in Darmstadt Charakter gezeigt», erklärte Union-Coach Norbert Düwel.

Der FSV Frankfurt bleibt im Jahr 2015 weiter ungeschlagen. Das Team von Trainer Benno Möhlmann wirkte in der Offensive zwar über weite Strecken harmlos, kam aber nach einem Foulelfmeter von Edmond Kapllani (80.) zum 1:1-Ausgleich. Für den Führungstreffer des SV Sandhausen hatte Aziz Bouhaddouz (22.) gesorgt, der sich im Strafraum gegen FSV-Verteidiger Hanno Balitsch durchsetzen konnte. Bouhaddouz verzichtete nach seinem Tor gegen den Ex-Verein auf einen Torjubel.

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