Der VfL will direkten Wiederaufstieg. „Uns eint das gleiche Ziel“, sagt der Trainer.

Fachmann für Bundesliga-Aufstiege: Friedhelm Funkel.
Fachmann für Bundesliga-Aufstiege: Friedhelm Funkel.

Fachmann für Bundesliga-Aufstiege: Friedhelm Funkel.

dpa

Fachmann für Bundesliga-Aufstiege: Friedhelm Funkel.

Bochum. Friedhelm Funkel soll Absteiger VfL Bochum auf direktem Weg zurück in die Fußball-Bundesliga führen. Exakt 14 Tage nach der 0:3-Pleite im letzten Saisonspiel gegen Hannover 96 präsentierten Aufsichtsrat und Vorstand am Samstag den 56-Jährigen als Nachfolger des entlassenen Heiko Herrlich.

"Er passt optimal in unser Anforderungsprofil", sagte Manager Thomas Ernst. "Friedhelm Funkel hat nicht nur reichlich Erfahrung im Umgang mit einer Bundesliga-Mannschaft, sondern kennt auch die Zweite Liga sehr gut."

Obwohl er zuletzt mit Hertha BSC Berlin ebenfalls den Gang ins Unterhaus antreten musste, zählt der gebürtige Neusser zu den Feuerwehrmännern seiner Zunft. Mit vier verschiedenen Teams ist ihm fünfmal der Aufstieg gelungen: Mit Bayer Uerdingen 1992 und 1994, dem MSV Duisburg 1996, dem 1. FC Köln 2003 und Eintracht Frankfurt 2005. Unter Funkels Führung soll nun Bochum zum sechsten Mal den direkten Wiederaufstieg schaffen.

Erstes Ziel ist die Rückgewinnung des Vertrauens der VfL-Fans

"Uns eint das gleiche Ziel: Der VfL will sofort zurück in die Bundesliga - und das will ich auch", sagte Funkel bei der offiziellen Amtsübernahme. Vorrangiges Ziel sei es, das Vertrauen von Fans und Umfeld zurückzugewinnen: "Die Zweite Liga ist kein Selbstläufer. Aber wir werden die Ärmel hochkrempeln und hart arbeiten."

Gemeinsam mit Vorstand und Aufsichtsrat wird der Ex-Profi, der Co-Trainer Christoph John mitbringt, am neuen Kader feilen. Die meisten der aktuellen Spielerverträge sind auf das Budget der Zweiten Liga abgestimmt.

Allerdings deutete er schon mal an, "dass wir das Projekt Wiederaufstieg mit einem deutlich verjüngten Team angehen werden". Dariusz Wosz übernimmt wieder die U19. In Sachen Heiko Herrlich, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 läuft, hofft der VfL auf eine Abfindungsregelung.

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