Köln. Eigentlich wollte Vizepräsident „Toni“ Schumacher mit einem Sieg in die Jahreshauptversammlung gehen, aber der 1. FC Köln kam gegen Braunschweig nur zu einem 2:2. Dienstag kamen 1045 Mitglieder in die KölnArena, zu Zweitliga-Zeiten ist in Köln alles kleiner. Auch Ex-Präsident Wolfgang Overath, bei der Versammlung 2011 zurückgetreten, war eingeladen, sagte aus „terminlichen Gründen“ aber ab. Die FC-Ikone gab den Bericht des alten Vorstandes schriftlich ab und nannte den Schuldenstand von 30 Millionen Euro für „Erstliga-Verhältnisse nicht besonders bemerkenswert“. Die Entlastung wurde Overath mit 76,14 Prozent der Stimmen verweigert, einmalig in der FC-Historie. Die neue Satzung für mehr Mitbestimmung fand eine große Mehrheit. Nachfolger Werner Spinner wurde mit 96,11 Prozent Entlastung erteilt. Overath wird sich noch verantworten müssen. cfi

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