Nach dem 1:1 in Kaiserslautern führt Dortmund noch mit zehn Punkten vor Leverkusen.

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„Nur“ noch zehn Punkte Vorsprung: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist nicht wirklich amüsiert.

„Nur“ noch zehn Punkte Vorsprung: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist nicht wirklich amüsiert.

dpa

„Nur“ noch zehn Punkte Vorsprung: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist nicht wirklich amüsiert.

Kaiserslautern. Als Remiskönige auf den Meisterthron? Nach der dritten Punkteteilung in der Rückrunde hat Borussia Dortmund „nur“ noch zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Bayer Leverkusen.

Mit dem 1:1 (0:0) in Kaiserslautern konnte der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga nicht zufrieden sein. „Sie wollen ein Unentschieden, und was sie kriegen, ist meistens ein Unentschieden“, meinte „Gelb-Rot-Sünder“ Neven Subotic genervt.

Ausgleich in Kaiserslautern fällt erst in allerletzter Minute

In der 90. Minute ballte FCK-Trainer Marco Kurz fünf, sechs Mal so heftig die Faust, dass man um seine Gelenke bangen musste. Jan Moravek hatte den Ball in den Torwinkel geknallt und die ebenfalls späte Führung von Sven Bender (81.) doch noch ausgeglichen.

Mittelfeldmotor Nuri Sahin kurz darauf im Kabinengang: „Wenn man so spät das 1:1 kassiert, ist das eine Enttäuschung.“ Bei der Frage, ob die Verfolger langsam an den BVB herankämen, wollte Mats Hummels „eigentlich gehen“, gab dann aber doch eine Antwort darauf. „Wir hatten zum Ende der Vorrunde zehn Punkte Vorsprung, wir haben jetzt zehn Punkte Vorsprung“, erklärte der Innenverteidiger.

Eine Krise müssen sich die Dortmunder wahrlich nicht andichten lassen, doch Jürgen Klopp kann auch nicht zufrieden sein mit der Chancenauswertung vor allem von seinen Jung-Nationalspielern Mario Götze und Kevin Großkreutz.

„Wir sollten wieder gut spielen, dann werden wir auch wieder gewinnen“

Für den BVB-Trainer stellt sich der Sachverhalt ganz logisch dar. „Wenn wir in dieser Saison richtig gut gespielt haben, dann haben wir gewonnen. Wenn wir nicht so gut gespielt haben, dann haben wir unentschieden gespielt. Und wenn wir schlecht gespielt haben, dann haben wir verloren“, erklärte Klopp und fuhr im gleichen Atemzug fort:

„Sollten wir also wieder anfangen gut zu spielen, dann werden wir auch wieder gewinnen.“ Richtig sauer war Subotic, der nach einem Zweikampf mit Srdjan Lakic kurz vor Schluss die „Ampelkarte“ sah: „Eine lächerliche Schwalbe von ihm, nichts anderes.“

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