Farfán und Huntelaar treffen gegen Olympique Lyon.

wza_1500x1031_778162.jpeg
Schützen unter sich: Farfán freut sich mit Huntelaar.

Schützen unter sich: Farfán freut sich mit Huntelaar.

dpa

Schützen unter sich: Farfán freut sich mit Huntelaar.

Gelsenkirchen. Für die Behauptung, dass Selbstvertrauen eines der wichtigsten Attribute im Profifußball ist, hat der FC Schalke 04 Mittwochabend einen verlässlichen Beweis geliefert. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath wirkte nach den jüngsten Erfolgserlebnissen in der Bundesliga beim 3:0 (2:0) gegen Olympique Lyon von der ersten Minute an ungeheuer aufgeweckt. Das hatten die über 51000 Zuschauer in der Gelsenkirchener Arena schon längere Zeit nicht mehr gesehen.

Die Schalker zeigten die beste Halbzeit der laufenden Saison. Und dieser dritte Heimsieg in der europäischen Königsklasse wurde gleich doppelt belohnt. Durch den überaus überraschenden Erfolg von Hapoel Tel Aviv gegen Benfica Lissabon sind die Königsblauen bereits vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Damit hat das letzte Gruppenspiel in Portugal (7. Dezember) bei Benfica Lissabon lediglich Freundschaftsspielcharakter.

Nach nur 14 Minuten erzielt Jefferson Farfán die Führung

Es dauerte nur 14 Minuten, bis Jefferson Farfán die deutliche Überlegenheit zur Führung erzielte. Nur sechs Minuten später erzielte Klaas-Jan Huntelaar den zweiten Treffer und traf nochmals in der 89. Minute. Es war erfrischender Fußball, den die Schalker boten und gegen den die Franzosen kaum Gegenmittel fanden. Lediglich einmal musste Manuel Neuer eingreifen. Wie groß die innere Überzeugung bei den Schalkern derzeit ist, lässt sich an Raúl festmachen, der nicht nur spielfreudig wirkte, sondern mit einem spektakulären Heber nur ganz knapp an Lyons Torhüter Hugo Lloris scheiterte.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer