Vor dem Comeback bei den Bayern steigen auch die Erwartungen in Köln.

Hohe Erwartungen verbinden sich in Köln mit der Rückkehr von Stürmer Lukas Podolski.
Hohe Erwartungen verbinden sich in Köln mit der Rückkehr von Stürmer Lukas Podolski.

Hohe Erwartungen verbinden sich in Köln mit der Rückkehr von Stürmer Lukas Podolski.

dpa

Hohe Erwartungen verbinden sich in Köln mit der Rückkehr von Stürmer Lukas Podolski.

Köln. Matthias Sammer lässt keine Zweifel aufkommen. "Lukas Podolski muss hart arbeiten wie wahrscheinlich noch nie in seinem Leben", sagte der Ex-Europameister und Premiere-Experte am Mittwoch in Köln. "Momentan ist er kein Weltklassespieler, aber wenn er seine optimale Leistung bringt, kann kein Trainer an ihm vorbei."

Auch Bundestrainer Joachim Löw setzte den 60maligen Nationalspieler heftig unter Druck: "Wir erwarten, dass er Zusatzschichten einlegt und mehr trainiert als alle anderen Spieler des FC Bayern."

Kölns Manager Michael Meier weiß vor dem Spiel des Bundesligaaufsteigers beim Rekordmeister Bayern München ebenfalls um die hohen Erwartungen, die sich in Köln mit der Rückkehr von Podolski im Juli verbinden. "Er muss den Beweis antreten, dass er bei den Bayern nicht gescheitert ist. Aber ich bin sicher, dass wir einen besseren Lukas Podolski zurückbekommen als wir abgegeben haben." Michael Meier erwartet viel.

Podolski habe die Chance, als deutscher Meister, Pokalsieger und sogar Champions League-Sieger an den Rhein zurückzukehren. "Diese Siegermentalität erwarte ich. Das ist die Mentalität, die der 1. FC Köln braucht, wenn er wieder dorthin gelangen will wo der Club schon einmal war."

Mit der Verpflichtung von Podolski habe der FC "drei Schritte auf einmal gemacht. Aber wir sind noch weit weg vom FC Bayern, vom Uefa Cup und der Champions League". Der Traditionsklub Köln müsse "seinen eigenen Weg gehen. Für uns ist wichtig, in der Transferpolitik so wenig Fehler wie möglich zu machen. Die Voraussetzungen in Köln sind gut, aber ob wir ins fünf, sechs Jahren dort sind, wo ich hin will, weiß ich nicht". Mit Lukas Podolski soll es jedenfalls einfacher werden als ohne ihn.

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