Oskar Deecke wird nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Foto: Marcus Brandt
Oskar Deecke wird nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Foto: Marcus Brandt

Oskar Deecke wird nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Foto: Marcus Brandt

dpa

Oskar Deecke wird nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Foto: Marcus Brandt

Hamburg (dpa) - In der deutschen Hockey-Nationalmannschaft der Herren wird es auch nach dem Gewinn der Bronzemedaille in Rio einen Umbruch geben.

Nach dem bereits feststehenden Rücktritt des Hamburgers Moritz Fürste haben sich mittlerweile auch Oskar Deecke, Oliver Korn, Linus Butt und Ersatzmann Florian Woesch zum Rücktritt aus der DHB-Auswahl entschlossen. Das berichtete der neue Bundestrainer Stefan Kermas bei einem Treffen mit Medienvertretern am Dienstagabend in Hamburg.

Zugleich gab er bekannt, dass er mit Blick auf die WM 2018 weiter mit den Leistungsträgern Tobias Hauke (HTHC Hamburg), Martin Häner (Berliner HC) und Christopher Wesley (Nürnberger HTC) plant. Dieses Trio pausiert zwar aus beruflichen Gründen im ersten Halbjahr 2017 im DHB-Team, soll anschließend aber zurückkehren können. Auch Stürmer Christopher Zeller, der Olympia verletzungsbedingt verpasst hatte, kann sich bis dahin beim Bundestrainer wieder aufdrängen.

«Wechsel bedeuten auch eine Riesenchance für nachrückende Spieler», betonte Kermas, der das Amt von Valentin Altenburg übernommen hat. Mit dem Hamburger, der nach dem plötzlichen Wechsel von Erfolgscoach Markus Weise zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) im November 2015 bis zu den Olympischen Spielen im vorigen August eingesprungen war und nun wieder für den DHB-Nachwuchs zuständig ist, will der neue Chefcoach künftig eng zusammenarbeiten. «Ich will wissen, welche Toptalente wir in der Pipeline haben. Das schafft kein Trainer allein, ein Team hat immer mehr Power», erklärte Kermas.

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