Klinik
Das «Centre Hospitalier Universitaire» in Grenoble. Foto: Yoan Valat

Das «Centre Hospitalier Universitaire» in Grenoble. Foto: Yoan Valat

dpa

Das «Centre Hospitalier Universitaire» in Grenoble. Foto: Yoan Valat

Grenoble (dpa) - An der Universitätsklinik von Grenoble ist inzwischen wieder ein Stück Alltag eingekehrt.

Vor dem Krankenhaus, in dem Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher seit seinem schweren Skiunfall behandelt wird, herrschte am Montag weitgehend Normalität: Im Bereich des Haupteingangs «Chartreuse» hielten sich vor allem Patienten, Besucher und Krankenhausmitarbeiter auf.

Und auf den Metallsitzen in den Gängen der renommierten Klinik oder in der Cafeteria prägten frische Verbände oder mobile Infusionsständer das Bild - nicht mehr die Kameras und Laptops der internationalen Medienvertreter.

Der Seiteneingang des Betonkomplexes war allerdings auch am Montag noch von knapp zwei Dutzend Kamerateams belagert. Diesen nutzen Schumachers Familie und Freunde meist, um ins Krankenhaus zu gelangen. Auf dem eigens vor der Klinik ausgewiesenen Gelände standen noch knapp 20 Übertragungswagen. Der große Andrang von Medienvertretern und Fans hatte in den vergangenen Tagen immer wieder die regulären Abläufe im Krankenhaus beeinflusst.

Schumacher wurde in der Klinik nach seinem Skiunfall in Méribel bislang zweimal wegen seiner schweren Kopfverletzungen operiert. Er liegt seit über einer Woche im künstlichen Koma. Sein Zustand ist nach letztem Stand vom Samstag kritisch, aber stabil.

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