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Sebastian Vettel will vor dem Saisonabschluss nicht über Rekorde reden. Foto: Ali Haider

Sebastian Vettel will vor dem Saisonabschluss nicht über Rekorde reden. Foto: Ali Haider

dpa

Sebastian Vettel will vor dem Saisonabschluss nicht über Rekorde reden. Foto: Ali Haider

Sao Paulo (dpa) - Über den möglichen alleinigen Pole-Rekord will Sebastian Vettel am liebsten nicht reden. «Hört auf, darüber zu sprechen», bat er freundlich die Journalisten im proppenvollen Motorhome von Red Bull.

Drei Tage vor dem Formel-1-Finale in Sao Paulo erklärte der zweimalige Weltmeister, dass man den Wagen ohnehin nicht speziell nur auf das Rennen oder nur auf die Qualifikation einstellen könne. «Man kann nicht sagen: Okay, ich setz aufs Qualifying und opfere dafür das Rennen.»

Beim Großen Preis von Brasilien, dem 19. Rennen der Saison, kann Vettel sich seine 15. Pole Position in diesem Jahr sichern. Mit seinen bisherigen 14 zog der 24 Jahre alte Heppenheimer bereits mit dem Briten Nigel Mansell gleich, der 1992 ebenfalls 14 Mal den besten Startplatz ergattert hatte. Setzt Vettel beim Qualifying auf dem 4,309 Kilometer langen Autodromo José Carlos Pace in Interlagos noch eine Bestzeit drauf, wäre er alleiniger Rekordhalter.

Vor einem Jahr hatte es in Sao Paulo nicht zur Pole gereicht. Damals wurde Vettel von Landsmann Nico Hülkenberg im Williams sensationell geschlagen. Im Rennen hatte Vettel die Nase vorn. Und nach dem Ausfall in Abu Dhabi will der Hesse die Saison nun erst recht «so gut, wie möglich» abschließen.

Dabei ist noch immer nicht zu 100 Prozent geklärt, wie es beim Wüstenrennen vor knapp zwei Wochen zu dem Reifenplatzer in der ersten Runde kam. Ihn selbst trifft nach Untersuchungen durch das Team und Hersteller Pirelli keine Schuld. «Ich hätte nichts anders machen können», meinte Vettel.

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