Berlin (dpa) - Als wäre die Formel 1 noch nicht genug. Viele Fahrer haben Hobbys, die Gefahren mit sich bringen. Die einen mehr, die anderen weniger. Und oft sind Räder mit im Spiel.

So wie bei Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der 42-Jährige ist passionierter Motorradfahrer. Und das nicht nur auf normalen Straßen. Schumacher fuhr auch schon Rennen. Bei einer Testfahrt im spanischen Cartagena stürzte Schumacher im Februar 2009 schwer. Wie sich erst nachträglich herausstellte, zog er sich damals Brüche im Hals- und Kopfbereich zu. Das Comeback im selben Jahr für Ferrari platzte.

Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber wurden ebenfalls schon mal zwei Räder zum Verhängnis. Er stieß auf dem Rad beim eigenen Benefiz-Wettkampf auf Tasmanien mit einem Auto zusammen und erlitt einen Beinbruch. Begeisterte Radfahrer sind auch Ex-Weltmeister Jenson Button, der sich so für seine Triathlon-Ausflüge fit hält, Nico Rosberg, der ebenfalls die Dreikampf-Leidenschaft für sich entdeckt hat, oder Timo Glock.

Rallye-Abstecher sind aber auch nichts Neues. Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen startete ebenfalls während seiner Formel-1-Karriere bei Rallyes. Im Gegensatz zu anderen Sportarten lassen sich die Piloten ihre teilweise gefährlichen Hobbys nicht nehmen.

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