Die Reifen für die Formel-1-Boliden werden auch 2013 eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jens Büttner
Die Reifen für die Formel-1-Boliden werden auch 2013 eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jens Büttner

Die Reifen für die Formel-1-Boliden werden auch 2013 eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jens Büttner

dpa

Die Reifen für die Formel-1-Boliden werden auch 2013 eine wichtige Rolle spielen. Foto: Jens Büttner

Melbourne (dpa) - Sie sind Dauerthema und Reizwort für die Formel 1. Die Reifen entscheiden auch zu Beginn der neuen Saison über Wohl und Wehe in der Königsklasse. Und sie sind immer für eine Überraschung gut.

Sebastian Vettel galt mit seinem Red Bull bis zum Rennstart in Australien als haushoher Favorit, nach wenigen Runden aber fraß sein Auto förmlich die Pneus - und die Siegchance verflüchtigte sich. Man habe die «Action aufpeppen» wollen, erklärte Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery zufrieden.

Der italienische Reifenhersteller ist seit zwei Jahren alleiniger Ausrüster der Formel 1. Schon im Vorjahr hatten die sensiblen Gummis für viele Debatten gesorgt, Rekordweltmeister Michael Schumacher führte die Kritiker an. Auch weil lange niemand so recht das Geheimnis der Reifenmischungen entschlüsselte, gab es in den ersten sieben Rennen sieben verschiedene Sieger.

Das scheint nun wieder möglich, auch wenn Hembery es bezweifelt. «Ich bin sicher, dass sie sehr schnell darauf kommen werden, wie sie das Maximum aus dem Auto und den Reifen rausholen können», sagte der Brite vor der Saison. In Australien aber wurde die Verwirrung eher größer als kleiner. Und die schwüle Hitze beim nächsten Stopp Malaysia dürfte für noch mehr Kopfzerbrechen sorgen.

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