Unzufrieden
Mit den aktuellen Reifen von Pirelli fühlt sich Red Bull eingeschränkt. Foto: Jens Büttner

Mit den aktuellen Reifen von Pirelli fühlt sich Red Bull eingeschränkt. Foto: Jens Büttner

dpa

Mit den aktuellen Reifen von Pirelli fühlt sich Red Bull eingeschränkt. Foto: Jens Büttner

Spielberg/Österreich (dpa) - Sebastian Vettels Formel-1-Team Red Bull gehen die Veränderungen der Pirelli-Reifen nicht weit genug.

«Wir wollen einen Reifen, der unser Potenzial nicht einschränkt. Sobald wie möglich», forderte Motorsport-Berater Helmut Marko am Montag auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. «Es sollte so sein, dass man aus dem Auto das Optimum herausholen kann.»

Vettel hatte den Reifen auch schon mal die «Note 6» gegeben, seine Kritik zuletzt aber relativiert. Sein australischer Teamkollege Mark Webber bemängelte ebenfalls das Verhalten der Pneus. Pirelli wird nun für den Großen Preis von Spanien in Barcelona (12. Mai) stabilere harte Reifen liefern. Die anderen Mischungen bleiben gleich.

«Wenn wir unser volles Potenzial ausnutzen, haben wir nicht einmal im Qualifying auf den letzten Metern mehr den besten Reifen», sagte Marko. «Derzeit ist es ein Kompromiss. Man muss das Auto immer so abstimmen, dass man mit möglichst wenigen Boxenstopps auskommt.» Er kritisierte, dass das Team Dreifach-Weltmeister Vettel und Webber wegen der Probleme sogar einbremsen müsse: «Dann muss man ihnen sagen, dass sie einige Ecken nicht voll fahren dürfen, das ist nicht einfach. Das wirkt wettbewerbsverzerrend, vom Sicherheitsgedanken ist da noch gar nicht zu reden.»

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