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Adrian Sutil droht juristischer Ärger.

Adrian Sutil droht juristischer Ärger.

dpa

Adrian Sutil droht juristischer Ärger.

Berlin (dpa) - Der Manager von Adrian Sutil hat den Formel-1-Piloten gegen den Vorwurf schwerer Körperverletzung in Schutz genommen.

Der Force-India-Rennfahrer habe bei einem Disco-Zwischenfall in Shanghai den Lotus-Renault-Mitbesitzer Eric Lux «vollkommen unabsichtlich» verletzt, versicherte Sutil-Berater Manfred Zimmermann in einer verbreiteten Erklärung. Millionär Lux indes wirft dem Deutschen einen «tätlichen Angriff» vor und hatte eine Strafanzeige gegen Sutil angekündigt.

Das Management des Gräfelfingers reagierte verärgert. Sutil habe nach dem Vorfall Mitte April mehrfach das Gespräch mit Lux gesucht. Dieser sei jedoch nicht dazu bereit gewesen. «Adrian Sutil hat in seiner Vergangenheit noch nie mit Gewalt zu tun gehabt und jeder der Adrian Sutil kennt, weiß, dass er niemanden angreifen oder absichtlich verletzen würde», hieß es in Zimmermanns Mitteilung.

Der Schweizer Anwalt von Lux kündigte an, auch den Internationalen Automobilverband FIA und Sutils Arbeitgeber Force India über die Anzeige zu informieren. Sollte die FIA eine Ermittlung gegen den Rennfahrer einleiten, droht ihm der Verlust der Formel-1-Fahrerlaubnis.

Der Vorfall hatte sich bei der Feier von Sieger Lewis Hamilton nach dem Großen Preis von China ereignet. Medien berichteten, Lux sei von einem Glas am Hals verletzt worden. Die Wunde habe im Krankenhaus genäht werden müssen. Sutil sprach von einem «sehr unglücklichen Unfall».

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