Jean Todt ist der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA. Foto: Mario Guzman
Jean Todt ist der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA. Foto: Mario Guzman

Jean Todt ist der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA. Foto: Mario Guzman

dpa

Jean Todt ist der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA. Foto: Mario Guzman

Genf (dpa) - Der Internationale Automobilverband (FIA) hat ein weiteres Mal bekräftigt, dass er die Kosten in der Formel 1 reduzieren will.

Bei einer außerordentlichen Sitzung des Motorsport-Weltrats in Genf erklärte FIA-Präsident Jean Todt den Mitgliedern, dass der Dachverband langfristig eine gesunde, bezahlbare und spektakuläre Formel-1-WM garantieren wolle.

Wie die FIA weiter mitteilte, sprach sich die Strategiegruppe der Formel 1 unter Todts Vorsitz im Beisein von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und den Teams bereits am Mittwoch einstimmig für eine Reduzierung und Kontrolle der Kosten aus. Die Vorschläge sollen dem Motorsport-Weltrat im Juni vorgestellt werden und im Januar 2015 in Kraft treten.

Außerdem verständigte sich das Gremium auf Veränderungen der Sportregeln für diese Saison. Diese müssen noch von der Formel-1-Kommission und den Teams ratifiziert werden. Zu den Neuerungen gehört, dass die Stewards künftig eine Fünfsekundenstrafe aussprechen können. Die Teammitglieder müssen an der Box auch während der Qualifikation Helme tragen. Außerdem dürfen die Fahrer bei ihrer Auslaufrunde nicht mehr halten, um Benzin zu sparen. Dies wird sonst bestraft. Das Gewicht eines Rennwagens soll von 2014 an ohne Benzin nicht weniger als 691 Kilogramm während aller Events betragen.

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